Geschmackspolizei: Der Sounddreck zu Rolf Zuckowski Kultur | 02.06.2018 | Ralf Welteroth | 7 mal gelesen

Rolf Zuckowski hat Angst. Aber nicht vor der Geschmackspolizei, obwohl er dazu auch allen Grund hätte. Nein: Der Kinderliedermacher der Nation hat Angst vor dem Genderwahn.

Vor Feministinnen, die seine Lieder umschreiben, vor ultragegenderten Emanzen, die den maskulinen Knilch (reimt sich halt prima auf Milch) aus der „Weihnachtsbäckerei“ rausschmeißen, um ihn gegen eine Trulla ( namens Ulla oder so) auszutauschen, die sich seine „Schulweghitparade“ vorknöpfen und aus allen Freunden Freundinnen machen und die Schüler selbstverständlich zu SchülerInnen.

Zuckowski trat selbst auch schon an die Geschmackspolizei heran und brachte eine Neuinterpretation eben seines Hits „In der Weihnachtsbäckerei“ zur Anzeige, die da „In der Wehrmachtsbäckerei“ heißt und und wo sich Bäckerei auf Messerstecherei reimt.

Hier sind uns aber leider die Hände gebunden – künstlerische Freiheit oder gerne auch Frechheit.

Happy to be happy, seine erste Veröffentlichung mit verunglücktem 60’s-Beat zusammen mit seiner damaligen Band The Beathovens (!) ist glücklicherweise vergriffen und wird auf unsere Anordung auch nicht wieder reissued – Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Lassen wir nun den Meister des infantilen Lieds selbst noch mal zu Wort kommen:
Nackidei Nackidei alle sind heut Nackidei
Nackidei Nackidei und keiner findet was dabei
Nackidei Nackidei alle sind heut Nackidei
Nackidei Nackidei und keiner findet was dabei

In diesem Sinne, wir ziehen blank und grüßen nackig

Für Ihre Geschmackspolizei Freiburg, Ralf Welteroth

Foto: © privat