|






|
|
 |
|
 |
| |
CHILLI MEDIENCHECK |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 |
|
Jupiter Jones
Holiday in catatonia
Mathildas und Titus Tonträger/Brokensilence |
| |
|
| |
|
|
|
| |
Die Mischung macht's |
|
| |
Sie gehen gleich in die Vollen, die Jungs um Nicholas Müller, deren drittes Album am 22. Mai auf den Markt kommt. „Das zu wissen“ ist der gelungene rotzig-rockige Auftakt zu einer vielschichtigen Reise durch den musikalischen Kosmos von Jupiter Jones, die erste Nummer mit dem stadiontauglichen Refrain „Hallo Angst, du Arschloch!“ hat schon Hitqualitäten. Als Single ausgekoppelt und als Video vorab veröffentlicht wurde aber das zweite Stück „Das Jahr in dem ich schlief“, bei dem Oliver Rohrbeck mit von der Partie ist, und das nahtlos anschließt an den fetten Einstieg. Aber die Vier belassen es nicht dabei, ihre handwerklichen Qualitäten in lauten Uptempo-Nummern zu beweisen, sie können auch anders – wie bei dem melodiösen Ohrwurm „Was anders war“. Das ist auch einer der Songs, die Lust drauf machen, bei Jupiter Jones nicht nur mitzutanzen, sondern auch auf die Texte zu hören. Nicholas versteht es echt gut, aus Momentaufnahmen, aus Erinnerungen, aus Stimmungen Geschichten zu spinnen, die einen ansprechen. Dabei dürfen ruhig auch mal melancholische Töne anklingen wie in dem wunderschönen Duett mit der zur Zeit auf der Kinoleinwand („Phantomschmerz“) sehr erfolgreichen Schauspielerin und Sängerin Jana Pallaske bei der Nummer „Nordpol/Südpol“ oder der gelungenen Ballade „Und dann warten“ mit der das Album ausklingt. Diese Mischung aus nachdenklichen Liedern und fetzigen Stücken macht den Charakter von „Holiday in Catatonia“ aus – es ist eine Reise durch Stile und Zeiten, bei der es mit jedem neuen Hinhören nicht nur für die Eh-schon-Fans etwas zu entdecken gibt. In einer limitierten Auflage gibt es das Album auch mit einem dreiviertelstündigen Making-Of sowie dem Video zu „Das Jahr in dem ich schlief. Schon mal zum Vormerken: Am 13. September spielen Jupiter Jones im White Rabbit.
gegi |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 |
|
Final Kings
The Concept of Shapes |
| |
|
| |
|
|
|
| |
Metallastiger Genremix |
|
| |
Sie wurden vom Musikmagazin Regiomusik zur Band des Monats nominiert, traten als Special-Guest bei der Abschiedstour von Such a Surge auf und waren die musikalische Unterstützung von Fear My Thoughts. Nun ist es soweit, und man kann sich in den eigenen vier Wänden von den Qualitäten der Final Kings auf ihrer ersten EP überzeugen.
Der Sound der Crosscore-Band ist sehr facettenreich und man merkt sofort, wieso die Stilrichtung so bezeichnet wird. Es finden sich Einflüsse aus unterschiedlichsten Genres, doch ihr Faible für den Hard- & Heavysound bleibt unverkennbar. Die EP umfasst sechs Tracks und als kleines Schmankerl das Musikvideo zu dem Stück "Großstadtkrieger". Die Songs sind reich an Abwechslung, progressive Gitarrenparts werden mit Elementen aus dem Hip-Hop kombiniert, die Vocals sind mal hardcoretypisch geschrieen und kurz darauf dominiert wieder ruhiger Sprechgesang. Das Konzept des Crosscore geht hier voll und ganz auf. Es macht einfach Spaß die Scheibe zu hören, man merkt, dass die Freiburger-Combo viele musikalische Freiheiten besitzt und diese auch voll und ganz ausnutzt. Auch sprachlich schöpft "The Concept of Shapes" aus dem Vollen, ob Englisch, Deutsch oder Französisch, die Stimme von Frontman David Walter wirkt immer passend und authentisch, wobei besonders die zwei in der Muttersprache gesungenen Werke "Großstadtkrieger" und "Wind" gefallen.
Die Scheibe der fünf selbsternannten Monarchen wirkt durchweg professionell und macht Lust auf mehr. Wer neugierig geworden ist, findet unter www.finalkings.de einige Kostproben.
Andreas Aschenbrenner |
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
|
|
| |
 |
|
Mutemath
Mutemath
Warner |
| |
|
| |
|
|
|
| |
Frische Töne aus Louisiana. |
|
| |
Es gibt sie schon seit
sechs Jahren, aber ihr Debütalbum kam jetzt erst r Anfang Mai
in unsere Läden, frei nach dem Motto „Gut Ding....“
und so. Die Jungs aus New Orleans haben den Rock nicht neu erfunden,
aber mitreißend frisch aus eigentlich bekannten Versatzstücken
zu einem eigenen Sound wieder zusammengesetzt. Mal klingen „Mutemath“
als ob Sting sich in eine Garage verirrt hätte, wo sich Radiohead
mit U2 ein Schrammelduell liefern, dann gibt es wieder Stücke
die an frühe New Wave Hymnen erinnern. Ohrwurmverdächtige
Songs („Typical“) und treibende, stadiontaugliche Geschichten
(„Chaos“) gehören genauso selbstverständlich
zum Repertoire des Quartetts wie schlichte, perlende Balladen („You
are mine“).
Sie bewegen sich recht virtuos zwischen elektronischen Spielereien
und brachialen Haudrauf-Sounds, dass sie dabei nicht in Beliebigkeiten
abdriften, das merkt man dann erst beim zweiten Hören. Live
sollen sie ja noch ne Ecke durchgeknallter sein, mit punkgymnastischen
Einlagen und fliegenden Instrumentenwechseln. Auch wenn es noch
etwas dauern mag, bis Mutemath sich in unsere Gefilde bewegen, die
akustische Entdeckungsreise durch diese Scheibe reicht für
eine lange Einstimmungsphase.
gegi |
|
| |
|
|
 |
|
 |
|
|
|