Der zerbrochene Krug – Erfolgskomödie mit Gruselfaktor Veranstaltungstipp | 02.12.2025 | Marianne Ambs
Heinrich von Kleist schrieb 1806 eine Komödie, die eigentlich eine Tragödie sein müsste. Es geht um sexuelle Nötigung, Machtmissbrauch und um eine junge Frau, die nicht zu sprechen wagt. Eve lädt ihre Freundinnen zur Pyjama-Party ein. Die Mutter schließt die Tür und ein Rollenspiel beginnt: Traut Eve sich, ihren Freundinnen zu erzählen, was passiert ist? Was würde passieren, wenn sie Dorfrichter Adam anklagt?
Das Spiel gerät außer Kontrolle. Der Krug zerbricht. Die Regisseurin Yana Eva Thönnes bricht das Schweigen von Eve. Sie verlegt in der Freiburger Inszenierung die Handlung vom Gerichtssaal in das Haus von Marthe. Dort erzeugen flackerndes Licht, plötzliche Lichtwechsel, Dunkelheit und Musik eine bedrohliche Atmosphäre. Plötzlich sind laute Schreie zu hören. Was ist passiert?
Der zerbrochene Krug
Großes Haus, Theater Freiburg
Do., 4.12., Di., 9.12., Mi., 17.12., 19.30 Uhr; So., 28.12., 15 Uhr
www.theater.freiburg.de
Foto: © Philip Frowein











