Neues Amt für städtische Kitas: Gemeinderat hat zwei Leiterinnen gewählt findefuchs | 01.01.2018 | Tanja Senn

Freiburg wird ab dem 1. Januar 2018 um ein Amt reicher: das Amt für städtische Kindertageseinrichtungen (ASK). Damit wird die Betreuung der 21 städtischen Kitas aus dem Amt für Kinder, Jugend und Familie (AKI) ausgegliedert. Das neue Amt soll rund 450 Mitarbeiter haben.
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. 780 Mitarbeiter hat es momentan. Jetzt werden aus dem Riesen-Amt zwei Ämter: Beim AKI verbleiben 320 Mitarbeiter, das neue Amt wird voraussichtlich rund 450 Beschäftigte haben. „Die beiden bleiben aber verwoben“, sagt die städtische Pressesprecherin Edith Lamersdorf.

Von dem neuen Amt erhofft man sich eine bessere Steuerung und Begleitung der Kitas. Dafür werden zwei neue Stellen geschaffen: Die Amtsleitung und eine Verwaltungsleitung. Als Amtsleiterin hat der Gemeinderat Ende September Christa Zink (Foto oben) gewählt.

Die 55-Jährige ist seit mehr als 20 Jahren bei der Stadt tätig. Von 2001 bis 2008 hat sie das Kinderbüro geleitet. Von hier wechselte sie als Sachbearbeiterin für Jugendhilfeplanung, Organisationsentwicklung und Controlling ins AKI. Seit 2013 arbeitet sie in der Stabsstelle der Amtsleitung in der Koordination, Planung und Steuerung.

Auch beim AKI tut sich etwas an der Spitze: Kommendes Jahr übernimmt Gabi Wesselmann die Leitung. Die 54-Jährige ist momentan bei der Stadtverwaltung Bonn tätig. Die Stelle in Freiburg war seit vergangenem Juli vakant gewesen, als die langjährige Leiterin Marianne Haardt als Direktorin zur Stiftungsverwaltung gewechselt hatte. Die zunächst gewählte neue Leiterin Claudia Völker war im Frühsommer von der Wahl zurückgetreten, so dass jetzt eine erneute Auswahl notwendig war.