Wie alles begann: Kuckucks-Mädel Bärbel findefuchs | 09.10.2018 | Reinhold Wagner

Das Kuckucks-Mädel Bärbel fällt aus seinem Nest und ist fortan auf sich alleine gestellt. Doch es nimmt sein Schicksal mutig in die Hand und zieht hinaus in den Schwarzwald. Dort trifft es auf eine verloren gegangene Taschenuhr, und als es regnet, finden beide Unterschlupf in einem verlassenen Vogelhäuschen. Die drei unterschiedlichen Wesen werden so zu unzertrennlichen Freunden.

Als ein Wanderer das Häuschen entdeckt und mit in seine Werkstatt nimmt, um es zu restaurieren, hört er die merkwürdigen Geräusche in seinem Inneren. Neugierig schaut er nach und wird prompt gebissen, als er die Uhr herausholen will. Er erkennt, dass die drei untrennbar zusammengehören. Da kommt ihm eine Idee – er baut die außergewöhnliche Wohngemeinschaft nach und erfindet so die Schwarzwälder Kuckucksuhr …

Eine rührige Geschichte über Mut, Freundschaft und Vertrauen, natürliche Neugier und Erfindergeist. Die Autorin und Illustratorin Susanne Kraft hat mit ihrem Kuckucks-Mädel Bärbel eine neue Symbolfigur für den Schwarzwald ins Leben gerufen, der man noch in vielerlei Gestalt begegnen wird. Selbst als Eis-Sorte gibt es sie schon.

Kuckucks-Mädel Bärbel
Susanne Kraft
Verlag: MEDU, 2018
Alter: ab 3 Jahren
Preis: 9,95 Euro
Seitenzahl: 40