Mehr Frauen auf die Bühne: 3 Fragen an Fenja Osswald von Hurrybird Musik | 28.09.2025 | David Pister
Vergangenes Jahr beim ZMF gegründet – dieses Jahr der erste Auftritt: Die Newcomer-Band Hurrybird sorgt für frischen Wind. Im Interview mit chilli-Redakteur David Pister erzählt Bassistin und Sängerin Fenja Osswald (2. v.r.), warum keine Männer in der Band sind und wie der erste Auftritt beim ZMF war.
Eure Besetzung ist komplett weiblich – zufällig oder geplant?
Geplant! Ich wollte unbedingt eine reine Frauenband gründen, Männerbands gibt es wirklich schon genug. Ich möchte, dass sich mehr Frauen zutrauen, auf die Bühne zu gehen.
Wie ist eure Band entstanden?
Wir haben uns 2024 beim ZMF gegründet. Magdalena und ich saßen auf der Wiese und überlegten, ein neues Hobby anzufangen. Erst stand Tanzen im Raum, dann meinte ich, dass ich schon immer eine Band wollte – und sie auch. Später kam ihre Freundin Marit dazu, die Schlagzeug spielt, und war sofort dabei. Da uns noch melodische Instrumente fehlten, suchten wir weiter. Ende Mai stellte uns ein Freund Kathi und Sol vor – es hat sofort gepasst.
Wie war der erste Auftritt auf dem ZMF?
Unvergesslich! Wir haben ein Jahr lang darauf hingearbeitet. Seit Mai zu fünft haben wir riesige Fortschritte gemacht. Es war großartig: 200 Leute – viele Freunde, Kinder aus der Grundschule, in der ich arbeite, und auch völlig fremde Menschen. Klar, ein paar Fehler sind passiert, aber das gehört dazu. Ein Meilenstein, den wir nicht vergessen werden.
Foto: © madeleine











