Musik-Tipp: Zerbricht – Rika Bender Musik | 31.05.2026 | Till Neumann

Rika Bender Zerbricht

Schwelgen in alten Zeiten: Das macht der Sound von Rika Bender möglich. Die Freiburger Sängerin hat gerade ihre Single „Zerbricht“ releast. Nostalgischer Diskosound trifft da auf nachdenkliche Zeilen.

Irgendwo zwischen Nena und Falko oszilliert dieser Tune. Synthies flirren, die Drums schieben sanft nach vorne. „Du hältst dich für den Richter der Nacht, denkst die Welt gehört dir, weil du laut genug bist“, singt Rika. Ein Song über Lügen, Trugschlüsse und die Schönheit der Zerbrechlichkeit.

Wer das hört, beamt sich zurück in die 60er oder 70er. Retro-Kunst, die einhüllt. Dazu gibt’s ein Schwarz-Weiß-Video mit beschmierten Wänden, einer Schaufensterpuppe mit abgeklebten Brüsten und ein paar Shots auf der Theke.

Ein Song mit Ohrwurm-Potenzial. Eine Zeitreise, die nicht aufdrängt, sondern einlädt. Von einer Künstlerin, die mit regelmäßigem Output von sich reden macht. Aufgewachsen am Bodensee, dann studiert in Freiburg, jetzt eine umtriebige Musikerin mit Gespür für Töne und Texte.

Als Inspiration nennt sie Depeche Mode und Apache. Wie das live klingt, gibt’s in Schopfheim zu sehen: Rika Bender tritt am 20. Juni im Café Irrlicht auf. Am 15. Oktober ist sie in Berlin im „Schokoladen“ auf der Bühne.

Rika Bender
Zerbricht

Zerbricht
Rika Bender
Synthie Pop
Platte des Monats