Volksbank wächst kräftig – Bilanzsumme knackt die 4-Milliarden-Grenze Unternehmen | 23.02.2026 | Lars Bargmann

Gut bestelltes Haus: Volker Spietenborg (l.) und Stephan Heinisch vor der Zentrale der Volksbank Gut bestelltes Haus: Volker Spietenborg (l.) und Stephan Heinisch vor der Zentrale der Volksbank

Die Freiburger Volksbank hat im vergangenen Jahr kräftig zugelegt: Die Bilanzsumme wuchs um 241 Millionen auf 4,122 Milliarden Euro. Das betreute Kundenvolumen legte um 417 Millionen auf 8,938 Milliarden zu. Das operative Ergebnis gab – nach dem Rekordjahr 2024 – leicht auf 42,4 Millionen Euro nach.

Insgesamt stellte die Volksbank Kredite über 375,7 Millionen Euro allein für den Wohnbau bereit. Das sind 34,6 Prozent mehr als im Vorjahr, was das Wachstum im Immobiliensektor der Region verdeutlicht. Insgesamt wurden 903 Finanzierungen begleitet.

Im Firmenkundengeschäft wurden gewerbliche Kredite über 244,1 Millionen Euro (2024: 204,2) vergeben; dies führt zu einem Plus von 19,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Bauträger wurden 63,7 Millionen Euro bereitgestellt. Das sind 18 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Trotz der spürbaren wirtschaftlichen Abkühlung in Südbaden und im gesamten Land wächst die Nachfrage nach Firmenkrediten weiter. „Viele Unternehmen fühlen sich trotz Unsicherheiten stabil genug, um zu investieren und zu wachsen. In den persönlichen Beratungsgesprächen zeigt sich jedoch eine größere Vorsicht als im Vorjahr“, erläutert Volker Spietenborg, Vertriebsvorstand der Volksbank Freiburg.

Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen im vergangenen Jahr um 130 Millionen auf nun 3,05 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss entwickelte sich positiv um 3,2 auf gut 73 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss entwickelte sich 2025 leicht rückläufig und beträgt 30,2 Millionen Euro. 2024 waren es 30,7 Millionen Euro.

Eine Analyse und ein Hintergrundgespräch mit den beiden Vorständen Stephan Heinisch und Volker Spietenborg lesen Sie in der März-Ausgabe unseres Wirtschaftsmagazins business im Breisgau. 

Fotos: © Klaus Polkowski, Britt Schilling