Buch-Tipp: Die Summe aller Dinge – Geld, Macht, Mord Kultur | 27.05.2026 | Michaela Moser

Im Frühjahr 2018 häufen sich rätselhafte Vorfälle: In Duisburg nimmt sich ein Mann das Leben, in London wird ein anderer unter mysteriösen Umständen überfahren, und auf Capri scheint ein Mord geschehen zu sein – nur fehlt jede Spur von Leiche oder Blut. Für die Frankfurter Polizistin Vera Berg sind diese Ereignisse mehr als bloße Zufälle. Während sie noch um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert, reist sie nach Capri, um Antworten zu finden. Dort stößt sie auf ein Netz aus Lügen, verschwundenen Menschen und dunklen Geheimnissen aus der Vergangenheit ihres Mannes.

Im Zentrum stehen Zaid und seine alten Studienfreunde Freddy und Erik, die einst gemeinsam vom schnellen Reichtum träumten. Ihre riskanten Aktiengeschäfte bewegen sich jahrelang in einer rechtlichen Grauzone, bis eine ehrgeizige Staats­anwältin beginnt, gegen sie zu
ermitteln. Nach und nach wird deutlich, wie eng persönliche Beziehungen, wirtschaftliche Interessen und kriminelle Machenschaften mit­einander verflochten sind.

Mit „Die Summe aller Dinge“ verbindet Oliver Bottini persönliche Tragödien mit einem brisanten Finanzskandal – ein atmosphärischer Thriller über Gier und Macht.

Am 2. Juni liest Oliver Bottini um 19.30 Uhr aus seinem Roman beim Ebneter Kultursommer in der Kulturscheune.

Cover_Bottini

Die Summe aller Dinge
von Oliver Bottini
Verlag: Dumont, 2026
476 Seiten, Hardcover
Preis: 26 Euro