Nachgewürzt: Volkmar Staub über den Horrorclown Trump Kultur | 29.01.2017

Amerika hat gewählt. Jetzt ist ein Horrorclown ins Weiße Haus gezogen. Nach dieser Wahl kann man sagen: Was grenzt an Dummheit? – Kanada und Mexiko. Ich habe mal in die Karten geschaut, im „house of cards“ sozusagen ein Horror-Skop erstellt: Am 20. Januar 2017 zog Donald Trump ins Weiße Haus.  

Fleißig: Volkmar Staub vergibt im chilli die Rote Schote am goldenen Band.

Volkmar Staub

Am 1. Februar zieht er wieder aus. Es ist ihm zu klein. Er regiert vom Trump-Tower aus. In den ersten Monaten ernährt er sich vorwiegend mit Kreide, gibt sich versöhnlich und schickt sein erstes Jahresgehalt von 400.000 Dollar zurück. „What shall i do with this peanuts?“ Im April lässt er unter dem Jubel seiner Anhänger endlich die angekündigte Mauer zu Mexiko bauen. Im Mai kündigt er alle Handelsverträge und schottet Amerika mit hohen Zöllen ab. Als externer Berater gegen chinesische Importe holt er sich Günter „Schlitzauge“ Oettinger.   Im Juni tritt er aus der NATO aus, zwei Wochen später zusätzlich noch aus dem Nord-Atlantik-Pakt. Das ist zwar das Gleiche, aber woher soll er das wissen? Um außenpolitisch dennoch den starken Mann zu zeigen, bombardiert er im Juli Nordkorea. Zitat: „Wenn man Atomraketen hat, sollte man sie auch nutzen.“   Im August führt er einen Antiweltfrauentag ein, den „global Pussy-Day“, an dem jeder Mann jeder Frau ungefragt in den Schritt greifen darf. Rolf Eden, Dieter Bohlen und Lothar Matthäus gründen sofort einen Trump-Fan-Club. Im September will er die erste Million illegaler Latinos nach Mexiko abschieben. Geht leider nicht: Da steht eine Mauer im Weg.   Daraufhin gehen im Oktober seine Wähler enttäuscht in Scharen gegen Trump auf die Straße. Um sie zurückzugewinnen, will er allen die Steuern erlassen und wiederholt seinen Satz „Nur Idioten zahlen Steuern.“ Nach kurzem Überlegen zahlen daraufhin seine treuesten Anhänger brav ihre Steuern weiter.   Die Wähler sind weiter enttäuscht, weil er keine neuen Arbeitsplätze schafft, zu wenig abschiebt und Obamas Gesundheitsreform nicht vollständig abschafft. Er beleidigt im November seine Anhänger als dekadente Vollpfosten. Und er wird nach nicht einmal einem Jahr dann aus dem Amt gejagt. Neuwahlen.   Für die Demokraten tritt der arbeits- und wohnsitzlose, farbige, lesbische Lazer-Drucker aus dem Büro von Bernie Sanders an und gewinnt. Alles wird gut!   Mit herzlichem Gruß und eine feurige Chili-Schote ins Oral Office, Volkmar Staub