Euroairport fliegt auf neue Rekordhöhe: 9,6 Millionen Passagiere – Pistensanierung kostet 40 Millionen Wirtschaft | 16.03.2026 | Lars Bargmann

Sieger im Wettbewerb: Den Zuschlag für den Anbau an die Ostfassade des Terminals hat die französisch-schweizerische Arbeitsgemeinschaft DRLW Architectes, Vischer Architekten, Egis Bâtiment Nord Est, Gruner AG, LAP'S bekommen. Sieger im Wettbewerb: Den Zuschlag für den Anbau an die Ostfassade des Terminals hat die französisch-schweizerische Arbeitsgemeinschaft DRLW Architectes, Vischer Architekten, Egis Bâtiment Nord Est, Gruner AG, LAP'S bekommen.

Der Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg (EAP) hat im vergangenen Jahr den bisherigen Passagierrekord aus dem Jahr 2019 um rund 500.000 auf nun 9,6 Millionen übertroffen. Der Frachtverkehr sackte hingegen leicht ab.

Mit dem Jahresbeginn startete am einzigen binationalen Flughafen der Welt eine Investitionsoffensive mit einem Volumen von 500 Millionen Euro bis 2032. Allein im laufenden Jahr investiert die Crew um Flughafendirektor Tobias Markert 79 Millionen Euro. Die Hauptpiste wird von Mitte April bis zum 20. Mai für rund 40 Millionen saniert, die Boardingzone an den südlichen Gates wird erweitert und modernisiert, die elektrische Infrastruktur und die Servicequalität werden verbessert. Im kommenden Jahr beginnt zudem der nicht unspektakuläre 14.000 Quadratmeter fassende Anbau ans Terminal.

Im Terminal steht Easyjet mit einem Marktanteil von 53 Prozent weiter klar an der Spitze, Rang zwei belegt Wizz Air mit 14 Prozent. Bei den Destinationen liegt weiter das kosovarische Pristina vorn, vor London und Istanbul.

Der Flughafen hat seine Rolle als wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Dreiländereck weiter gefestigt. Auf der Flughafenplattform arbeiten mittlerweile mehr als 6700 Menschen in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern. Beim Flughafenbetreiber selber sind es 445. Den neuerlichen Passagierrekord wird der EAP im laufenden Jahr indes nicht knacken: Wegen der Pistensanierung rechnet Markert mit insgesamt 8,6 Millionen Fluggästen.

Visualisierung: © DRLW Architectes