Wildlife Photographer of the Year – Die 100 besten Naturfotofrafien der Welt Veranstaltungstipp | 11.04.2026 | Marianne Ambs

Hyäne vor verlassenem Haus.

Im Naturhistorischen Museum Basel ist exklusiv in der Schweiz die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ zu sehen. Der renommierte Wettbewerb zeichnet seit 1965 jedes Jahr die herausragendsten Naturfotografien der Welt aus. Er wird vom Natural History Museum, London, ausgerichtet. Für die aktuelle Ausgabe hat eine hochkarätige Jury aus über 60.000 Einsendungen die aussagekräftigsten Bilder ausgewählt.

Mehr als 4000 Fotografinnen und Fotografen aus über 110 Ländern haben am Wettbewerb teilgenommen. Nun sind in Basel die 100 besten Naturfotografien der Welt versammelt. Die Basler Ausstellung wirft ein Licht auf kraftvolle und faszinierende Bilder, die beeindruckende Verhaltensweisen von Tieren, besondere Arten sowie atemberaubende Landschaften einfangen.

Faultier an Metallzaun.

Begleitend findet wieder der Fotowettbewerb „Schnappschuss“ statt; zur Preisverleihung und Vernissage der prämierten Schnappschüsse sind am Donnerstag, 16. April, 18.30 Uhr, alle Fotoliebhaber eingeladen. Durch regelmäßige Führungen, insbesondere Fokusführungen mit besonderen Gästen, wird die Sonderausstellung für Besucherinnen und Besucher noch nahbarer.

Zudem finden Veranstaltungen statt, die die Themen der Naturfotografen aufnehmen. Am 27. Mai steht ein Gespräch über Naturschutz und Nachhaltigkeit mit dem Unternehmer und Naturschützer André Hoffmann und dem Journalisten Tobias Bossard auf dem Programm. Am 4. Juni wird Prinz Hussain Aga Khan erwartet. Er ist ein international geschätzter Naturfotograf und wurde im Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ prämiert. Das Thema lautet „Pointing out solutions for a resilient ocean“. Seine Organisation „Focused On Nature“ hat sich den Schutz der Biodiversität zur Aufgabe gemacht.

Käfer vor Bagger.

Ausstellung: Wildlife Photographer of the Year
Bis 28. Juni 2026
Naturhistorisches Museum, Augustinergasse 2, Basel
www.nmbs.ch

Fotos: © Emmanuel Tardy, Wim van den Heever, Andrea Dominizi