„Memory of Colors“: Jaime Ocampo-Rangel – Bedrohte Völker und Kulturen Veranstaltungstipp | 25.12.2025 | Marianne Ambs

„Memory of Colors“: Jaime Ocampo-Rangel

„Memory of Colors“ ist das Lebenswerk des kolumbianischen Fotografen Jaime Ocampo-Rangel. Es umfasst Fotografien von Menschen aus 40 verschiedenen bedrohten Ethnien weltweit. Eine Begegnung mit Vertretern der Kogui, einer ethnischen Minderheit in Kolumbien, veranlasste den Künstler zu der Foto-Serie. Für Memory of Colors reist er seit dem Jahr 2000 zu indigenen Völkern, ethnischen Minderheiten und bedrohten Kulturen auf der ganzen Welt, dokumentiert ihre Lebensweise und porträtiert einzelne Personen oder Gruppen.

2010 wurde „Memory of Colors“ im Hauptquartier der UNESCO in Paris präsentiert. Nun ist die Foto-Ausstellung im Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts zu sehen. Wer tiefer eintauchen will in die Schönheit der indigenen Menschen, dem sei eine Führung durch die Ausstellung empfohlen, immer sonntags um 15 Uhr.be

„Memory of Colors“: Jaime Ocampo-Rangel
Museum LA8, Lichtentaler Allee 8, Baden-Baden
Bis 8. März 2026, Di. bis So., 11–18 Uhr
www.museum.la8.de

Foto: © Jaime Ocampo Rangel