Rein ins Erlebnis – Freizeitideen und Ausflugstipps für Freiburg und die Regio Freizeit | 26.05.2026 | Marianne Ambs

Seepark

Wer Freiburg im Breisgau entdecken möchte, erlebt die Stadt am besten bei einer abwechslungsreichen Stadtführung – vorbei an historischen Gassen, den berühmten Bächle und lebendigen Plätzen voller Geschichte und Genuss. Erholung mitten im Grünen bieten der Seepark Freiburg und der idyllische Flückigersee, die zu entspannten Stunden am Wasser einladen. Doch auch die Regio rund um Freiburg begeistert mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten: entspannte Auszeiten am Camping Tunisee, tierische Erlebnisse im Vogelpark Steinen oder inspirierende Kulturtouren durch die Museen der Region. Ob im traditionsreichen Écomusée d’Alsace, im Trompetenmuseum, im Museum Rehmann oder im modernen Musée Würth Erstein – zwischen Schwarzwald, Elsass und Rhein verbinden sich Natur, Kultur und Erholung zu abwechslungsreichen Ausflugszielen mit besonderem Flair.

Foto: © iStock.com/Andreas Naegeli

400 Jahre Trompetengeschichte auf einen Blick

Die international einzigartige Instrumentensammlung im Schloss Schönau öffnet den Blick auf 400 Jahre Trompetengeschichte. Unterstützt von multimedialer Technik, bieten sich Besucherinnen und Besuchern vielfältige visuelle und klangliche Eindrücke, die von den handwerklichen Fähigkeiten alter Ins­trumentenmacher sowie von den bläserischen Fertigkeiten früherer Trompetergenerationen zeugen. Das älteste Stück der Sammlung ist eine Naturtrompete aus dem Jahr 1664. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Chromatisierung des Instrumentes. Sie gehört zu den wichtigsten instrumentenbaulichen Entwicklungsprozessen in der Geschichte der Trompete. Bildnerische Werke und Dokumente aus dem Kontext des Instrumentes ergänzen die Ausstellung. Im Schloss befinden sich zudem Räume, die dem Dichter Joseph Victor von Scheffel gewidmet sind. Sein literarisches Werk machte Säckingen zur Trompeterstadt und führte 1985 zur Gründung des Trompetenmuseums.

Trompete

Foto: © Trompetenmuseum

Trompetenmuseum Bad Säckingen
Schönaugasse 5, 79713 Bad Säckingen
Tel.: 0 77 61/22 17

Führungen nach Vereinbarung.

April bis Oktober: Do.–So. 14–17 Uhr
November bis März: Do. & So. 14–17 Uhr

trompetenmuseum.de

Ausstellung „Énergies fossiles“

Die Künstlerin und Musikerin Pauline Marx hat gemeinsam mit einem internationalen Team ein multisensorisches Gesamtkunstwerk geschaffen. Die immersive Installation „Énergies fossiles“ erforscht die verborgene Energie und die Spuren des Lebens in Fossilien und Gesteinen. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Kunst, Alchemie und Wissenschaft, indem es regionale Materialien aus dem Jurapark Aargau, Erde aus Frick, Fossilien und Wildpflanzen verwendet. Handgefertigte Licht-, Duft-, Klang- und Textilskulpturen erwecken eine chthonische, unterirdische Welt zum Leben. Besucherinnen und Besucher erleben die Sinneswelt der Fossilien, riechen die Aromen urzeitlicher Pflanzen und lauschen dem Echo der mineralischen Zeit. So lädt die Ausstellung „Énergies fossiles“ dazu ein, die geheime Geschichte der Erde mit allen Sinnen neu zu entdecken.

Ausstellung „Énergies fossiles“

Foto: © StudioSticky

Ateliermuseum & SkulpturengartenRehmann
Schimelrych 12, CH-5080 Laufenburg
Tel.: +41 (0) 62/8 74 42 70

Mi. bis So. 14–17 Uhr

www.rehmann-museum.ch

Panoramablick auf die Kunst

Noch bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Museum Würth im französischen Erstein in der Ausstellung „ZOOM – Gesichter und Werke der Sammlung Würth“ über hundert fotografische Porträts von Künstlerinnen und Künstlern und stellt diesen eine Auswahl ihrer Werke gegenüber. Die Porträts stammen aus der ehemaligen Sammlung der Fotografin Angelika Platen, die von der Sammlung Würth erworben wurde. Sie verbinden unterschiedliche Zeiten miteinander, stellen sie nebeneinander und erzählen von Persönlichkeiten und Lebenswegen ebenso wie von künstlerischen Strömungen und Avantgarden. Nach inhaltlichen Zusammenhängen arrangiert, bewahren sie die intime Wirkung des fotografischen Formats und eröffnen zugleich einen Panoramablick auf die europäische und US-amerikanische Kunstszene des 20. Jahrhunderts. Die Aufnahmen moderner und zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, darunter Max Ernst, Pablo Picasso und Georg Baselitz, treten in Dialog mit ihren Werken aus der Sammlung Würth.

Musée Würth France Erstein

Foto: © Musée Würth France Erstein

Musée Würth France Erstein
Rue Georges Besse, F-67150 Erstein
Tel .: +33 (0)/3 88 64 74 84

Eintritt frei

Di.–Sa. 10–17 Uhr, So. 10–18 Uhr

musee-wurth.fr

Die Heimat ist Bunt

Wer Betty BBQ nicht kennt, hat ein wichtiges Stück Freiburg verpasst. Sie ist die Botschafterin für eine bunte und vielfältige Heimat. Im Dirndl und mit Bollenhut inszeniert sie sich als Schwarzwald-Dragqueen und nimmt Interessierte mit auf City- und Kneipentouren der besonderen Art: Auf der Travestie-Tour mit Betty BBQ verrät die Dragqueen Anekdoten aus dem Freiburger Nachtleben, gibt den neuesten Stadtklatsch zum Besten und inszeniert Geschichte und Gegenwart, die schillert und blinkt. Die Straßen von Freiburg werden zur Bühne für Bettys glamourösen Charme, denn die Tour steht ganz im Zeichen von Humor, Schauspiel und Travestiekunst. Mit ihrem Eventanbieter „Buntes Freiburg erleben“ bietet Betty BBQ zudem weitere spannende Stadttouren an, so etwa eine Kneipentour, kulinarische Touren, eine Weinwanderung und historische Touren wie die Rotlicht-­City-Tour – eine Zeitreise in das Rotlichtmilieu der 70er, 80er und 90er Jahre in Freiburg.

Betty_BBQ

Foto: © Manos Tzivakis

Betty BBQ
betty-bbq.com

Das ganze Elsass im Museum

Wie lebten früher die Menschen im Elsass, welche Traditionen sind bis heute lebendig? Im größten Freilichtmuseum in Frankreich gibt es Antworten: Seit der Gründung des Vereins „Maisons Paysannes d’Alsace“ ist bei Ungersheim ein elsässisches Dorf mit Gebäuden aus dem 16. bis 20. Jahrhundert entstanden. Wer das Écomusée besucht, entdeckt Fachwerkhäuser mit Ställen und Tieren, Handwerker und Bauern bei der Arbeit sowie Sammlerstücke aus alter Zeit. Bei seiner Eröffnung 1984 umfasste das Museum etwa zwanzig Gebäude. Seither ist das Dorf stetig gewachsen. Der Wald der Spiele bietet seit 2021 Raum für ökologische Entdeckungen. Das ganze Jahr wird im Freilichtmuseum gefeiert. Drei Tage lang steht Ende Mai bei den Bauernfesten das ländliche Leben im Mittelpunkt. Danach erzählt der Pfingschtflitteri-Festzug mit geheimnisvollen Figuren von einer Tradition zwischen Heidentum und Christentum. Im Juli und August stehen Dorffeste auf dem Programm, bevor im Freilichtmuseum die Erntesaison beginnt und die Holzkunst in den Fokus rückt.

Écomusée d’Alsace

Foto: © Écomusée d’Alsace

Écomusée d’Alsace
Chemin du Grosswald, 68190 Ungersheim

Erwachsene 16,50 Euro, Kinder bis 17 Jahre 11 Euro, bis 3 Jahre Eintritt frei, Familienpass 50 Euro

bis Oktober Fr.–So. für die Öffentlichkeit und Gruppen von 10–18 Uhr geöffnet, Montag geschlossen Genaue Öffnungszeiten auf der Homepage.

ecomusee.alsace.de

Baden, chillen, feiern

Der Tunisee mit Campingplatz im Freiburger Norden bietet Action und Erholung. Er lädt zum Baden ein und hat einen Wakepark für rasante Action auf dem Wasser. Vom Seil gezogen kann man dort auf einem Board über den See gleiten. Fortgeschrittene springen sogar über eigens angelegte Rampen. Wer üben will, kann am Tunisee Kurse belegen. Zudem gibt es Leih-Boards und Wasserkleidung. Am See befindet sich zudem eine Tauchstation mit Kursprogramm, ein Kiosk und ein Restaurant, das „s‘Wirtschäftle am Tunisee“, mit vielseitiger Küche und Freiterrasse. Im Sommer steigt am Tunisee das Elektro-Festival Sea You, bei dem etwa 40.000 Menschen tanzen, planschen und feiern. Der Campingplatz liegt idyllisch auf einem ebenen Grundstück unter Bäumen direkt am See. Stellplätze gibt es für Wohnmobile und Zelte oder man mietet eines der bequemen Mobilheime – Strom und Heizung, Toilette und Dusche sind inbegriffen. 

Surf

Foto: © tln

Tunisee Freiburg
Seestraße 30, 79108 Freiburg-Hochdorf
Tel.: 0 76 65/22 49

tunisee.de

Naturerlebnis mit Spaß

Auch am höchsten Schwarzwaldberg ist Ende Mai der Frühling angekommen und das Hellgrün der jungen Blätter von Buche und Bergahorn kontrastiert mit den dunkleren Tannen und Fichten. Wenn dann noch der Blick vom Feldberg hinüberschweift bis zu den Gipfeln der Schweizer Alpen und die duftenden Bergwiesen die Sinne erfreuen, ist das Wandererlebnis perfekt. In manchen schattigen Ecken liegen noch letzte Schneereste, und so können Wanderer auch im späten Frühling noch eine kleine Schneeballschlacht machen. Wer die Feldberg-Tour mit spannenden und zugleich unterhaltsamen Informationen verbinden will, schließt sich einer der Führungen an, die vom Haus der Natur am Feldberg angeboten werden, oder bucht als Gruppe einen eigenen Guide. Auch geführte E-Bike-Touren rund um den Feldberg sind möglich. Wer es gemütlicher mag, der findet im Programm des Hauses der Natur entspannte „Genusstouren“ oder dreht eine kleine Runde durch den Feldberggarten. Ein Besuch im „Haus der Natur“ mit seiner interaktiven Multimedia-Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall, denn hier werden Infos rund um die Natur mit viel Humor vermittelt.

Haus-der-Natur

Foto: © Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Naturschutzzentrum Südschwarzwald Haus der Natur am Feldberg
Dr.-Pilet-Spur 4, 79868 Feldberg

täglich von 10-17 Uhr geöffnet.

naz-feldberg.de

Freiburg kulinarisch

„In der Wiehri gibt’s Backsteinkäs’ um Vieri“, hieß es um 1900 im großbürgerlich geprägten Freiburger Stadtteil Wiehre. Dessen Entstehung aber reicht noch viel weiter zurück in die Vergangenheit. Das Berliner Unternehmen „Eat the World“ bietet seit 2020 Führungen durch den Stadtteil an, die sie mit kulinarischen Häppchen appetitlich verknüpft. Ein ähnliches Format gibt es auch im Stühlinger. Die rund dreistündige Wiehre-Tour startet an der Johanneskirche. Je nach teilnehmenden Gastro-Partnern legt der Tour-Guide die Route fest und verbindet sie mit spannenden Einblicken in Geschichte und Gegenwart des Viertels. Die Gruppe schlendert durch malerische Gassen, vorbei an stolzen Villen mit großzügigen Gärten, und entdeckt abseits gelegene Winkel und Höfe, die selbst Einheimischen oft unbekannt sind. Unterwegs werden ausgesuchte kulinarische Kostproben gereicht, süß oder herzhaft, fest oder flüssig. Fesselnde Erzählungen über Pioniere, ehemalige Wegbereiter und alte, historische Bahntrassen wechseln sich ab mit Geschichten neu angesiedelter Jungunternehmer, die mutige Schritte in der Gastronomie wagen. So vergeht die Zeit wie im Flug, bis die Tour in einem gemütlichen Café oder einem originellen Bistro endet. Dort klingt der Rundgang in geselliger Atmosphäre aus, oft mit regem Austausch zwischen Gästen und Gastgebern – und der Idee, beim nächsten Mal den Stühlinger zu erkunden, um dort in neu zusammengewürfelter Konstellation wieder eine ganz andere kulinarische Stadtführung zu erleben.

Wurst auf Gabel

Foto: © iStock.com/Lena Zajchikova

Eat the World GmbH, Berlin

eat-the-world.com

Glas – ein besonderer Werkstoff

Seit 2011 hat das elsässische Dorf Wingen-­sur-Moder einen außergewöhnlichen kulturellen Hotspot – das Lalique-Museum. Das Museum wurde in der ehemaligen Glasmanufaktur eingerichtet, die von dem Architekten Jean-Michel Wilmotte zum Musée Lalique umgebaut wurde und dem Glasmacher und Juwelier René Lalique und seinen Nachfahren gewidmet ist. Seither lockt das Museum mit Ausstellungen Kunstinteressierte in die nordelsässische Gemeinde. Jedes Jahr stellt das Museumsteam in einer Sommer­ausstellung ein neues Thema in den Mittelpunkt, um die chronologische Darstellung in den Dauerausstellungen zu ergänzen. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Konzepts „Lalique Art“, das von Partnerschaften mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern lebt, bietet die Ausstellung „Cristallisation“ ab dem 12. Juni einen Blick auf die Kunstwerke und ihre Entstehungsgeschichte und somit eine Retrospektive außerordentlicher Kooperationen. Sie erkundet das Universum und den Werdegang der Künstlerinnen und Künstler, mit denen René Lalique und sein Unternehmen zusammenarbeiteten. Vertreten sind zum Beispiel die Architektin Zaha Hadid, der Avantgarde-Künstler Yves Klein und der Maler des Surrealismus René Magritte.

Glas

Foto: © Lalique SA

Musée Lalique
40 rue du Hochberg
67290 Wingen-sur-Moder

bis September täglich von 9.30–18.30 Uhr

www.musee-lalique.com

Adler, Falken, Eulen und Affen

Ein weitläufiger Park mit Greifvögeln, Berberaffen, Kängurus und Co. entdecken Familien bei Steinen. Nahe dem Parkeingang befindet sich auf einer kleinen Anhöhe ein spannender Hotspot des Parks – die Falkneranlage. Von hier aus eröffnet sich ein herrlicher Ausblick auf die reizvolle Landschaft, die den Vogelpark umgibt. Hier finden täglich um 11 und 15 Uhr die faszinierenden Flugshows mit Adlern, Falken und Eulen statt. Nach den Flugvorführungen geht es spannend weiter mit moderierten Berberaffen-Fütterungen im begehbaren Freigehege. Ein weiterer Anziehungspunkt im Naturidyll ist das Vogelkundehaus mit etwa 500 Quadratmetern Fläche. Auf 24 Schautafeln erfahren Familien spannende Facts über die heimische Vogelwelt. Zudem locken eine überdachte Sittich-Freiflugvoliere und die Unterkunft der Bennett-Kängurus in den Vogelpark. Zwei Kinderspielplätze und Grillplätze laden zum Verweilen ein. 

Uhu streicheln kinder

Foto: © Vogelpark Steinen

Vogelpark Steinen
Hofener Str. 60, 79585 Steinen
Tel.: 0 76 27/9 72 90 11

täglich von 10–17 Uhr

vogelpark-steinen.de

Die Stadt und ihre Rebberge

Die Themen der Stadtführungen sind so vielfältig wie die Interessen der Einheimischen und der Touristen, die das ganze Jahr über in Freiburg nach besonderen Entdeckungen suchen. Historisch angehaucht sind die einen, skurril die anderen, manche beschäftigen sich mit den Wasserwegen oder den schweren Wegen der einst als Hexen verfolgten Frauen, wieder andere haben sich dem Hier und Jetzt und den kulinarischen oder önologischen Besonderheiten der Region verschrieben. Ein solcher Anbieter ist „FREIBURGerLEBEN“, dessen Mitarbeiter sich zum Ziel gesetzt haben, ihren Gästen die Stadt mit allen Sinnen erlebbar zu machen und historische Hintergründe mit regionalen Spezialitäten zu kombinieren. Denn auch wenn die Freiburger Stadtherren im Laufe der Zeit wechselten, sind viele kulinarische Traditionen bis heute erhalten geblieben. Allen Weinfreunden seien die Weinführungen empfohlen, die sich nicht nur auf Degustationen in ausgesuchten Lokalen in Freiburgs Altstadt beschränken: Unter dem Titel „Weinerleben in den Reben“ führt eine Erlebnistour durch die Reben des Schlossbergs und vermittelt Wissenswertes rund um den regionalen Weinbau, der hier seit Jahrhunderten betrieben wird. Regelrecht mehr „erfahren“ kann man zudem bei einer Traktortour durch den Kaiserstuhl: Im geräumigen Anhänger geht es auf die Spuren der Winzer – und zu ihren Weinen. (ewei)

FREIBURGerLEBEN

freiburgerleben.de

Die Geheimnisse der Unterwelt

Lust auf ein frisch gezapftes Bier? Wer Meister Albert auf seiner Runde durch alte Freiburger Wirtshäuser folgt, der erfährt nicht nur spannende Ereignisse aus der bewegten Freiburger Geschichte. Aus so manchem Zapfhahn fließt unterwegs ein „Kühles Blondes“ und erfrischt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dem Schauspieler auf seiner Tour durch die Altstadt folgen. „Historix Tours“ hat sich auf Schauspielführungen spezialisiert, die zu verschiedenen Themen angeboten werden. Gut gehütete Geheimnisse werden auf der Historix-Tour „Freiburger Unterwelten“ gelüftet. Dabei öffnen sich Türen, die ansonsten fest verschlossen sind und die Wanderer auf den Spuren der Geschichte entdecken verborgene Keller und uralte Gemäuer unter der Stadt. Den Schrecken des Nationalsozialismus in Freiburg widmet sich die Tour „Weltkrieg, Nazis, Diktatur“. Wer Nervenkitzel liebt, der kann den Historix-Mystery-Trails folgen: Die Outdoor-Escapespiele sind ein spannender Mix aus Sightseeing, Rätsel und Stadtgeschichte.

Historix Tours

historix-tours.de

Freiburgs Geschichte erschließt sich kulinarisch

Was is(s)t man hier und was zeichnet die Lebensart der Menschen aus? Fragen, die sich Henry Adler immer wieder auf Auslandsreisen gestellt hat. So entstand eine Geschäftsidee, die er mit einem kleinen Team in Freiburg umgesetzt hat. „Hungry Birds“ sind auch Henry Adler und seine Mitarbeiter: „Uns macht das Essen und Trinken Spaß.“ Auf den kulinarischen Stadtführungen durch Freiburg geht es Henry Adler darum, badisches Lebensgefühl zu vermitteln. Auf der Stadtführung schlendert die „Hungry Birds“-Gruppe entspannt durch die Altstadt und kehrt in ausgewählten Lokalen ein. Fast nebenbei werden interessante Facts aus der Stadtgeschichte erzählt. Bei „Badisch gemütlich“ startet die hungrige Gruppe mit einem kleinen Frühstück. Dann geht es zum Münsterplatz, wo eine „Lange Rote“ lockt. Zur Abendtour von „Hungry Birds“ gehören neben dem südländischen Flair und dem Münsterplatz bei Nacht auch eine Weinprobe und herzhafte badische Spezialitäten. Und am Ende jeder Tour gibt es ein Sahnehäubchen. Henry Adler hält sein Versprechen.

Hungry Birds

hungrybirds.eu

Immersive Installation erforscht die Spuren des Lebens

Die Künstlerin und Musikerin Pauline Marx hat gemeinsam mit einem internationalen Team ein multisensorisches Gesamtkunstwerk geschaffen. Die immersive Installation „Énergies fossiles“ erforscht die verborgene Energie und die Spuren des Lebens in Fossilien und Gesteinen. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Kunst, Alchemie und Wissenschaft, indem es regionale Materialien aus dem Jurapark Aargau, Erde aus Frick, Fossilien und Wildpflanzen verwendet. Handgefertigte Licht-, Duft-, Klang- und Textilskulpturen erwecken eine chthonische, unterirdische Welt zum Leben. Besucherinnen und Besucher erleben die Sinneswelt der Fossilien, riechen die Aromen urzeitlicher Pflanzen und lauschen dem Echo der mineralischen Zeit. So lädt die Ausstellung „Énergies fossiles“ dazu ein, die geheime Geschichte der Erde mit allen Sinnen neu zu entdecken.

Öffnungszeiten: Mi. bis So.: 14–17 Uhr

Ateliermuseum & Skulpturengarten Rehmann
Schimelrych 12
CH-5080 Laufenburg
Tel.: 41 (0)62 874 42 70

www.rehmann-museum.ch