CD-Rezi: „Sandglass“ von Of Dreams and Nightmares Kultur | 14.04.2022 | Till Neumann
Träume und Albträume: Drummer Simon Zsebedits, Sängerin Britta Allies, Gitarrist Andreas Waibel, Bassist Michael Holland und Keyboarderin Elizabeth Audrey haben sich in Freiburg beim Musikstudium kennengelernt. 2020 haben sie die Band „Of Dreams and Nightmares“ gegründet. Jetzt ist mit „Sandglass“ (Sanduhr) die erste EP erschienen.
Die fünf Songs zeigen, was die Band unter „Symphonic Metal“ versteht: Harte Drums und laute Gitarre treffen auf ein wildes Piano. Dazu singt Britta Allies, die solo für ruhigere Klänge bekannt ist. Die erste Single „With You“ brettert mit Vollgas los. Mit kreischender Gitarre und einer Melodie, die im Ohr bleibt. An die Stimmlage von Allies muss man sich da erst mal gewöhnen.
Ruhiger wird’s im vierten Song: Da darf das Piano tänzeln – und plötzlich fügt sich die Stimme besser ins Gesamtbild. „It’s like the galaxy, wide and endless and mysterious“, singt Allies gefühlvoll. Der Mix aus laut und leise kommt gut. So auch in „A Self-Seekers Tale“, der im Mittelteil mit Stakkato-Style beeindruckt.
Um aus der Masse herauszustechen, wird noch ordentlich Weg zu gehen sein. Dass die fünf Bock auf mehr haben, ist den Songs anzuhören. Wenn der Punch live so groß ist wie auf Platte, dürfte sich ein Konzert für Metalfans mehr als lohnen.

Of Dreams and Nightmares
Sandglass (EP)
Symphonic Metal
3 von 5 chilli-Schoten









