Die vierköpfige Band „Lola funkt“ mit ihrem Debütalbum Kultur | 30.06.2018

„Lola funkt“ mischen Pop, Elektro und Funk. Die vierköpfige Band aus Hamburg und Freiburg um Sängerin Caroline Fuchs hat Mitte Mai ihr Debütalbum „Third Eye“ im E-Werk releaset.

Geflüstert geht’s los: „This tree was caused by a flight of a bee around a pomegranate.“ Ein elektronisch-hypnotischer Beat setzt ein, Worte werden dahingehaucht, Gesangspassagen eingestreut. Fast wie im Rausch überlagern sich Stimmen.

Die CD mischt Elektronisches mit Organischem. In „Air & Water“ funkelt eine Gitarre im Downtempo, während in „Third Eye“ nervöse Synthies wabern. Das Interlude „Drafter“ klingt nach Krieg der Sterne. Roter Faden ist die glasklare Stimme von Fuchs, die mal einfühlsam daherkommt, dann pathetisch-treibend oder kratzig. Sphärisch klingt das fast immer, fast schon spirituell.

Gekonnt werden Geschwindigkeiten variiert und Überraschungsmomente eingebaut. So auch in „No Sound“, das als schwebende Slow-Motion-Nummer beginnt, dann plötzlich Fahrt aufnimmt.

Trotz der vielen Facetten ist „Third Eye“ stimmig. Im Stile von Morcheeba kreuzen sich psychedelische Klänge mit einer starken Stimme. Nicht alles ist perfekt gelungen, doch viele starke Momente überwiegen.

Lola funkt
Third Eye
Neo-Pop
3 von 5 chilli-Schoten