„Freiburg Sound“: 3 Fragen an Lena Emberlane Musik | 29.04.2026 | Till Neumann
Eine Breisgau-Playlist: Die Freiburger Musikerin Lena Emberlane (40) möchte lokalen Acts mehr Gehör verschaffen. Daher hat sie die Streaming-Playlist „Freiburg Sound“ zusammengestellt. Warum? Das erzählt sie im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann.
Lena, warum die Playlist?
Wir können mehr erreichen, wenn wir uns zusammentun. Beim Joggen kam mir die Idee, und da ich schon lange in der Musikszene in Freiburg unterwegs bin, kenne ich sehr viele tolle Artists persönlich.
Wieso ist es wichtig, Acts von hier zu hören?
Als kleiner Independent-Artist ist es schwierig, den Spirit oben zu halten. Du gibst alles für deine Songs, bewirbst dich bei Locations, dann schaust du auf deine Zahlen und fragst dich, für was du alles machst. Wenn du nicht in einer von Streamingdiensten gepushten Playlist landest oder viel live spielst, kommst du nicht weit.
Du sagst „Musik ist nichts mehr wert“. Warum?
Über YouTube und Co. kann alles kostenlos gehört werden. Da Musik erst ab 1000 Streams vergütet wird (Spotify) und nur im 0,003-Cent-Bereich, CDs nicht mehr gekauft werden und du ohne Streams schwieriger an Auftritte kommst, hängt alles zusammen. Songs verpuffen. Es braucht die Möglichkeit, Freiburger Artists zu hören. Die habe ich zumindest für Pop/Folk/Singer Songwriter mit „Freiburg Sound“ geschaffen.
Die „Freiburg Sound“ Playlist gibt’s auf Tidal, Deezer, Applemusic und Spotify.
Foto: © Lena Emberlane








