Jam im Hostel: 3 Fragen an Tania Rittershaus 4Musik | 02.03.2026 | Till Neumann

Tania Rittershaus

Neues Jamformat in Freiburg: Seit November treffen sich monatlich Musiker·innen im Black Forest Hostel. Organisatorin ist Hostel-Chefin Tania Rittershaus (57). Sie erzählt im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann, was das Besondere an der Jam ist.

Wie kam‘s zur Jam im Hostel?

Die Idee ist im Kern das Get-together der Musikerinnen. Sich zu treffen und zu musizieren für mögliche weitere gemeinsame Projekte. Wir treffen uns jeweils am ersten Sonntag des Monats von 17 bis 21 Uhr im Hostel. Ein einfaches Schlagzeug, ein Kammerflügel, zwei Mikrofone und eine Mini-PA stellen wir zur Verfügung. Die ersten Ausgaben waren inspirierend und aufregend.

Warum gerade eine Jam im Hostel?

Weil wir den Raum dafür haben: ein großes, gemütliches Wohnzimmer. Instrumente haben wir für unsere Gäste, seit wir vor 23 Jahren das Hostel eröffnet haben. Viele Mitarbeiterinnen spielen in Bands wie Skybones oder Elektrosauna. Mit Profis wie Schröder, bester Schlagzeuger der Stadt, Lichi Crespo, hervorragender Gitarrist, und Fabio Mahlmann, Klavierstimmer/-spieler und Tenorsaxophonist mit einem Ansatz, der das ganze Haus sanft vibrieren lässt, gibt es eine starke musikalische Basis.

Was ist das Besondere bei euch?

Das Besondere ist, dass unplugged gespielt wird. Die Lautstärke richtet sich nach dem Kammerflügel. Das Schlagzeug wird daher mit viel Gefühl gespielt, Gitarre und Bass richten sich nach dem Flügel.

Foto: © privat