Musik-Tipp: Celestial Groove von The Dead Orchids 4Musik | 22.02.2026 | Till Neumann
Space Rock Jam nennen die Dead Orchids aus Freiburg ihren Sound. Wie das klingt, zeigen sie im Videorelease „Celestial Groove“ auf YouTube: 13 Minuten und 7 Sekunden geht die Nummer. Genügend Zeit, um tief einzutauchen.
Psychedelisch geht’s zu: Ein Synthie wabert, Gitarren pirschen sich leise an, die Drums treiben sanft durch den dichten Nebel. Es ist die zweite Auskopplung der „2025 Live Sessions“.
Zurücklehnen und wirken lassen, so geht das hier. Was die Toten Orchideen entstehen lassen, ist Baldrian fürs Ohr. Eine Flucht aus dem Alltag voller Lärm und Lichter.
Die Sängerin setzt nach lässigen zweieinhalb Minuten ein. Wie ein Lichtstrahl, der die Dunkelheit flutet. Ein Wegweiser Richtung Wildnis. Denn kurz darauf dröhnen schwere Drums und schieben den Nebel zur Seite.
Zum Song gibt’s ein mysteriöses Video mit brennenden Blumen, brodelnder Lava und einem Raumschiff. Aufbruch in eine andere Dimension.
Live zu hören war die Kombo zuletzt im Slow Club. Bei den Shows wird atomsphärisch improvisiert. Stille trifft da auf stampfende Grooves, Power auf Pause. Musik für Menschen, die sich fallen lassen wollen, um nach oben zu fliegen. Nerdig genug, um dem ein Ohr zu schenken.

Celestial Groove
The Dead Orchids
Space Rock
3 von 5 Schoten









