Geheimer Act: 3 Fragen an Lea von rausgegangen.de 4Musik | 06.04.2026 | Till Neumann
Rund 150 „Geheimkonzerte“ hat das Portal rausgegangen.de in den vergangenen zwei Jahren deutschlandweit veranstaltet. Am 28. April feiert das Format Premiere in Freiburg. Wer im Waldsee auftreten wird, erfahren Besucher·innen erst beim Konzert. Was ist die Idee dahinter? Wie kommt das an? Das berichtet Lea Bohlmann (32), Head of Brands bei rausgegangen.de, im Interview mit chilli-Redakteur Till Neumann.
Lea, warum macht ihr Geheimkonzerte?
Die Idee ist: Man muss von der Couch runter, rein in die besten Locations der Stadt – und man muss mutig sein. In Zeiten von „Man ist viel zu Hause, hängt vor dem Handy“ ist es umso wichtiger, echte Begegnungen zu schaffen. Auf der anderen Seite merken wir, dass es für Newcomer·innen immer schwieriger wird. Leute kaufen sich fast nur noch Tickets für das, was sie kennen.
Was bietet ihr?
Wer hingeht, soll coole neue Acts entdecken zu einem fairen Preis (19,90 bis 28,90 Euro). Auf der Bühne stehen Acts, die irgendwann krasse Stars werden können. Wir hatten einen Berq da, bevor der überhaupt famous war.
Für welchen Geschmack sind die Shows?
Unser Fokus liegt auf Newcomer Acts. Da kommen Leute, von denen wir wissen: Die werden in den nächsten ein, zwei Jahren ein echt großes Ding. Meistens aus dem Indie-Bereich. Wenn man sowas wie Ali Neumann, Provinz oder Blond mag, wird man nicht enttäuscht bei uns.
Das ganze Interview: bit.ly/chilli_geheimkonzert
Foto: © calla mron









