Geschmackspolizei: Der Sounddreck … zum Deutschen ESC-Beitrag 4Musik | 16.04.2026 | Ralf Welteroth
Die Freiburger Geschmackspolizei ermittelt schon seit 20 Jahren gegen Geschmacksverbrechen, vor allem in der Musik. Für die cultur.zeit verhaftet Kommissar Ralf Welteroth fragwürdige Werke von Künstlern, die das geschmackliche Sicherheitsgefühl der Bevölkerung empfindlich beeinträchtigen.
„Das Drama geht weiter. Und wir wissen bald auch nicht mehr weiter. Ein Lied für Wien. Nur ein Lied, welches die Mindeststandards erfüllt. Ist das zu viel verlangt? Offensichtlich schon.
Sarah Engels, einst aus Dieter Bohlens Talenteschlachterei hervorgegangen, wird nun für Allemagne Zero Points mit dem Titel Fire an den Start gehen, Feuer frei also. Der Song ist die schlechte Kopie einer Kopie einer schlechten Eurodance-Pop-Nummer. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen geschweige denn hören.
Bekannt wurde sie auch als Frau von Pietro Lombardi (Wer ist das? werden Sie sich völlig zu Recht fragen) und Mutter des gemeinsamen Sohnes Alessio, Stichwort „Hauptsache Alessio geht’s gut“. So weit, so schlecht.
Wir würden sie vorher noch firen/feuern, aber man hört wie so oft leider nicht auf uns. Taube Ohren allerorten, das hat Methode. Vielleicht müssen wir hinterher auch Mea culpa (was so viel wie „Seid ihr bescheuert?“ bedeutet) sagen und sie holt den Diddel (O-Ton Loddar Maddhäus) mal wieder nach Dschörmäny Zero Points. Wunder gibt es immer wieder sang Katja Ebstein 1970 für Deutschland und kam damit auf den dritten Platz, Goldene Zeiten. Die Welt war noch so was von in Ordnung damals beim Grand Prix Eurovision de la Chanson.
In diesem Sinne, Zero Toleranz
Ihre GeschPo Douze Points










