Das Haus und seine Problemzonen – Isotec-Fachbetrieb hilft Bauen & Wohnen | 13.10.2026 | chilli
Nicht nur Menschen, auch Häuser haben Problemzonen. „Es sind häufig drei, an denen Feuchteschäden zuschlagen: Wohnbereich, Keller und Balkon“, erläutert ISOTEC-Experte Jochen Jacobs des Sanierungsunternehmens Abdichtungstechnik Walzer GmbH.
Im Keller deuten Putz- und Farbabplatzungen an den Außenwänden und der bekannte muffige Geruch auf Feuchteschäden. Die Feuchtigkeit kommt entweder von unten oder seitlich aus dem Erdreich. Die meisten vor 1970 erstellten Gebäude haben keine durchgehende Bodenplatte, sondern sind auf Streifenfundamente gestellt. „Als Gegenmaßnahme hat sich hier eine Horizontalsperre, etwa mit ISOTEC-Spezialparaffin, bewährt“, so Jacobs. Dadurch entstehe eine 15 Zentimeter dicke, wasserdichte Sperrschicht, die gegen aufsteigende Feuchte immun ist. Gibt es eine Bodenplatte, kann diese Risse haben. Die werden dann mit Kunstharz und einem speziellen ISOTEC-Flexband verklebt. „Damit sind sie absolut sicher abgedichtet“, so Jacobs.
Kommt die Feuchtigkeit seitlich, weil die Abdichtung gegen das Erdreich gar nicht vorhanden oder unzureichend ist, kann entweder ums Haus aufgegraben und eine mehrstufige Abdichtung des Wandquerschnitts erfolgen oder eine Innenabdichtung nachgerüstet werden. Bei Horizontalsperre und Außenabdichtung sorgt zudem ein Sanierputz dafür, dass die Restfeuchtigkeit während der Trocknungsphase unschädlich gemacht wird.
Im Wohnbereich ist sich bildender Schimmel meistens Folge von zu eng an den Wänden stehenden Möbeln, unzulänglichem Heizen, falschem Lüftungsverhalten oder auch schlechter Wärmedämmung der Außenwände. Das Bundesumweltamt empfiehlt, schon bei einem halben Quadratmeter Schimmel eine Fachfirma einzuschalten.
Die dritte Problemzone ist der Balkon oder die Terrasse, die ganzjährig hohen meteorologischen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Nicht selten kommt es dort zu Rissen, beschädigten Fliesen, Beschichtungen oder defekten Anschlüssen ans Haus. „Mit einer professionellen Sanierung lassen sich die Balkone und Terrassen mit einer nur wenige Millimeter dicken Abdichtung aus Flüssigkunststoff zügig wieder auf Vordermann bringen“, so Jacobs.
Foto: © ISOTEC









