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DVD-Tipp: „Ein Atem“ – Die Geschichte einer verzweifelten jungen Griechin

11.11.2016

Als die junge Griechin Elena ihre lausig bezahlte Arbeit in einem Athener Hotel gekündigt bekommt, beschließt sie, ihr Glück in Deutschland zu suchen – ohne ihren Freund, der die krisengeschüttelte Heimat nicht verlassen will. Beim Gesundheits­check für ihren Job in einer Frankfurter Szenekneipe erfährt sie, dass sie schwanger – und der Job somit passé ist. Notgedrungen übernimmt sie bei der Karrierefrau Tessa die Rolle der Tagesmutter für deren Kind. Mit traumatisierenden Folgen. mehr »

Woody Allens Neuer: Café Society ab heute im Kino

10.11.2016

Der Jazz spielt wie immer eine große Rolle, ist auch bei Woody Allens neuem Film ein durch die Story tragendes Element. Er passt auch bestens in die Zeit, in der der 80-jährige Meister des absurden Sprachwitzes seine Geschichte ansiedelt: die 1930er Jahre. mehr »

"Passion for Planet" beim Greenmotions Festival

10.11.2016

Der Freiburger Werner Schuessler war lange als Kameramann tätig, bevor er sich an seinen ersten eigenen Film machte. Und der ist ihm gelungen: „Passion for Planet“, der im Januar bundesweit in den Kinos lief, zeigt nicht nur die Lebenswelten einiger bedrohter Tierarten, sondern auch einige sehr bekannte Tierfilmer bei ihrer viel Geduld und Fingerspitzengefühl erfordernden Arbeit. mehr »

Peggy Guggenheim: Ein Leben für die Kunst

07.11.2016

Die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim leistete einen großen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. mehr »

Sie durchbricht Mauern des Schweigens: Filmemacherin Haifaa Al Mansour

06.11.2016

Alle zwei Jahre vergibt die Freiburger Kant-Stiftung den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Immanuel-Kant-Weltbürgerpreis an „Persönlichkeiten, die sich mutig und unbestechlich für Frieden, Völkerverständigung und Rechtsstaatlichkeit einsetzen“, wie es in den Richtlinien des Kuratoriums heißt. mehr »

Ab heute im Kino: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

03.11.2016

„Es gibt nur einen Weg, einen verheißungsvollen Traum in seiner Gänze zu bewahren: Man darf niemals versuchen, ihn zu verwirklichen. Ein verwirklichter Traum ist ein enttäuschender Traum. Diese Enttäuschung liegt im Wesen der Träume.“ Dieses Zitat aus Amos Oz’ autobiographischem Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ ist gleichsam das Leitmotiv der Verfilmung des Buchs, an die sich die US-Schauspielerin Natalie Portman in ihrem Regiedebüt gewagt hat. mehr »

Rebellin unter Metern von Seide: "Die Tänzerin" jetzt im Kino

03.11.2016

Loïe Fuller war Tochter eines amerikanische Rodeoreiters – und eine der Pionierinnen des modernen Tanzes: Mit ihrem magischen, von meterlangen Seidenbahnen umwehten Serpentinentanz verzauberte sie das Publikum im Paris der Belle Époque, wurde zur  berühmtesten Tänzerin des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wurde wie ein heutiger Popstar bejubelt und wie eine märchenhafte Königin verehrt und hofiert. mehr »

Haus als Seelengefängnis: „Die Ökonomie der Liebe“

02.11.2016

Nach 15 Ehejahren beschließen Marie und Boris einvernehmlich, sich scheiden zu lassen. Doch Boris’ Einkommen reicht nicht für die Miete einer eigenen Wohnung, er muss vorerst in dem gemeinsamen Haus bleiben und zieht erst einmal auf die Couch im Wohnzimmer. Für die Zwillingstöchter Jade und Mar­gaux ist das in Ordnung. mehr »

„Haymatloz – Exil in der Türkei“ ab heute im Kino

27.10.2016

„Wir sind No Land’s People geblieben. Das ist unser Kismet“, sagt Susan Ferenz-Schwartz gleich zu Beginn des Films. Sie ist die Tochter des Pathologen Philipp Schwartz, der einst an der Frankfurter Universität forschte und lehrte – bis er 1933 zur Flucht ins Ausland gezwungen war: Er war Jude, deshalb drohten ihm Entlassung und Verhaftung. Und Schlimmeres. mehr »

"Das kalte Herz" mit Moritz Bleibtreu – Ab heute im Kino

20.10.2016

Der Stoff ist möglicherweise so alt wie die Menschheit. Zumindest aber so alt wie die Aufteilung der Menschen in Reiche und Arme, in Mächtige und Ohnmächtige: Einer, der von Geburt zu den Habenichtsen gehört und es wegen eines unüberwindbaren Kastenwesens nie zu Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Ansehen bringen wird, geht einen Pakt mit dem Bösen ein, um unerreichbare Ziele zu erreichen. Aus Gier, aus Gerechtigkeitssinn, aus Liebe – die Motive der moralischen Grenzüberschreitung als Mittel zur Überwindung sozialer, angeblich gott­gewollter Grenzen sind vielfältig. Das Ergebnis immer gleich: Verrohung, Grenzenlosigkeit, Untergang. mehr »