Bauen in Gemeinschaft – Nestbau³ wird zur Erfolgsgeschichte Bauen & Wohnen | 20.02.2026 | Jannis Jäger
Auf dem Güterbahnhof-Areal in Freiburg wächst mit Nestbau³ ein Wohnbauprojekt der besonderen Art heran. Anders als bei klassischen Bauträgern setzt das Projekt auf das Modell der Baugemeinschaft: Künftige Bewohnerinnen und Bewohner schließen sich zusammen, planen ihre Häuser gemeinschaftlich und realisieren ihren Wohnraum.
Der Weg in eine Nestbau-Wohnung ist nicht kompliziert. Dabei wird er zum ganz eigenen kreativen Prozess. Dass mit den Projektentwicklern von Nestbau³ während jedes Schrittes den frischgebackenen Bauherren die nötige Expertise zur Seite steht, schafft genau dafür die nötige Sicherheit.
Die Popularität der Idee der Baugemeinschaft wächst, weil sich Mitstreiter einen hohen baulichen Standard zu verhältnismäßig günstigen Kosten sichern. Und das mit wenig Risiko. Zwar plädieren die Projektentwickler dafür, nur einzusteigen, wenn man finanziell auch eine Preissteigerung von fünf Prozent verkraften könnte.
Doch die anfallenden Kosten sind im Nestbau-Universum vergleichsweise gut kalkulierbar. Und der wichtigste Punkt: Preislich lägen die Immobilien der individuellen Bauherren in der Regel 30 Prozent unter dem, was sie in konventionellem Rahmen für ein vergleichbares Objekt bezahlt hätten, erzählt Nestbau³-Projektentwickler Martin Schurr.

Im Kern grün: Rund um großzügige Innenhöfe sind die zehn Wohngebäude angeordnet.
Nestbau³ umfasst zehn Wohngebäude mit rund 230 Wohnungen. Die Gebäude gruppieren sich um großzügige Innenhöfe und werden von vier Baugemeinschaften getragen. Jede übernimmt Verantwortung für Planung, Finanzierung und Bau ihres Projekts und entscheidet zusammen über Ausstattungsstandards und gemeinschaftlich genutzte Flächen.
Die Beteiligten sind nicht nur Käufer, sondern aktive Bauherren. Sie treffen Entscheidungen demokratisch, können die Grundrisse der Wohnungen bis zu einem gewissen Grad individuell gestalten. „Es geht fast alles – am Ende des Tages“, sagt Schurr. Während der rund zweijährigen Planungs- und Bauzeit können die Bauherren bei regelmäßigen Treffen zudem schon ihre künftigen Nachbarn kennenlernen.
Derzeit sind noch ca. 50 Wohnungen zwischen 40 bis zu 128 Quadratmetern frei. Eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 78 Quadratmetern ist beispielsweise mit vergleichsweise günstigen 503.000 Euro kalkuliert. Das Projekt zeigt, wie gemeinschaftliches Bauen auch in großem Maßstab möglich ist – durch klare Strukturen und professionelle Begleitung.
Visualisierung: © Luc Zimmermann









