Das „bierernste“ chilli-Horoskop: die Kann-Weg-Edition von Hobby-astrologin Michaela Moser Satire | 04.11.2026 | Michaela Moser
Vor lauter Aussortieren sieht chilli-Orakel Michaela Moser Sterne. Nach mehr oder weniger fokussiertem Studium der Himmelskörper verrät sie, was sie erfahren hat.

Du hast wenig Geduld mit Dingen, die nicht vorankommen. Das gilt im Oktober auch für Projekte, Menschen und Pläne, die schon länger auf deiner persönlichen Warteliste stehen. Was dich nervt, fliegt raus. Nur beim spontanen Aufräumen solltest du aufpassen: Nicht alles, was dir gerade im Weg steht, ist tatsächlich überflüssig.

Wegwerfen fällt dir nicht leicht. Schließlich könnte man das gute Geschirr, den schönen Pullover oder den alten Sessel irgendwann noch einmal brauchen. Im Oktober darfst du trotzdem etwas Platz schaffen. Behalte, was dir Freude macht, und trenn dich von Dingen, die nur noch herumstehen. Beim Weinregal gelten diese Regeln selbstverständlich nicht.

Du kannst eigentlich alles gebrauchen – zumindest in der Theorie. Deshalb sammeln sich bei dir gerne Bücher, Ideen, Kontakte und angefangene Projekte. Jetzt ist ein bisschen Auswahl angesagt. Nicht jede Nachricht braucht eine Antwort, nicht jede Einladung ein Ja und nicht jede Idee sofort einen Plan.

Manche Dinge bewahrt man auf, weil sie Erinnerungen tragen. Das darf auch so bleiben. Trotzdem ist nun ein guter Zeitpunkt, einmal zu prüfen, was wirklich noch einen Platz in deinem Leben verdient. Alte Fotos, Briefe und Erinnerungsstücke dürfen bleiben – Menschen, die dir nicht guttun, müssen dagegen nicht unbedingt dazugehören.

Weniger ist mehr? Nicht unbedingt. Sei ehrlich: Du nennst es nicht Überfluss, sondern Auswahl. Im Oktober darf trotzdem einiges gehen, was nur noch Platz beansprucht. Behalte, was dir gefällt und dich glücklich macht. Der Rest ist Ballast – und dafür bist du eigentlich viel zu extravagant. Dafür bist du schließlich Löwe.

Du hast vermutlich schon einen Plan. Am besten mit Liste, Kategorien und einem realistischen Zeitfenster. Jetzt darfst du trotzdem einmal Fünfe gerade sein lassen. Nicht alles muss sortiert, beschriftet und sinnvoll verstaut werden. Manches kann einfach herumliegen. Und wenn du dabei eine vergessene Schublade entdeckst, ist das ein Erfolg.

Du trennst dich nur ungern von schönen Dingen. Verständlich – schließlich soll dein Zuhause nicht nur ordentlich, sondern auch schön sein. Im Oktober solltest du trotzdem genauer hinsehen: Was gefällt dir wirklich noch und was kann weg? Schönheit darf bleiben! Der Rest darf weiterziehen. Am besten stilvoll und ohne schlechtes Gewissen.

Du weißt ganz genau, was weg kann. Menschen, Dinge und Situationen, die dir Energie rauben, landen bei dir nicht lange auf der persönlichen To-do-Liste. Diesmal solltest du allerdings nicht zu schnell aussortieren. Nicht jede schwierige Situation ist gleich überflüssig. Manchmal lohnt es sich, genauer hinzusehen – bevor du die Tür endgültig schließt.

Ordnung ist nicht dein Lieblingsthema. Schließlich kann man die Zeit auch besser nutzen – für einen Ausflug, ein gutes Essen oder irgend etwas, das spontan passiert. Jetzt führt allerdings kein Weg daran vorbei, ein bisschen Ballast abzuwerfen. Fang klein an. Eine Schublade reicht. Und wenn du danach sofort das Haus verlässt, ist immerhin etwas erledigt.

Du hebst Dinge auf, weil sie noch funktionieren. Vernünftig – bis Keller und Schränke irgendwann voller sind als dein Terminkalender. Jetzt darf einiges gehen. Was seit Jahren unbenutzt bleibt, wird wohl auch nächstes Jahr nicht unverzichtbar. Die Ausnahme: dein Werkzeug. Das kann man schließlich immer gebrauchen.

Ein fester Plan ist für dich nicht nötig. Wenn plötzlich der alte Plattenspieler, drei Kabel und ein Karton voller Vergangenheit weg können, dann los. Diesmal darf auch gedanklich etwas entrümpelt werden. Alte Gewohnheiten müssen schließlich nicht ewig mitgeschleppt werden. Und wenn du dabei etwas Neues entdeckst: umso besser!

Du hängst an Geschichten, nicht an Dingen. Deshalb fällt dir das Aussortieren manchmal leichter als gedacht. Im Oktober kannst du dich von vielem verabschieden, das längst keine Bedeutung mehr hat. Ein paar
Erinnerungsstücke dürfen natürlich bleiben. Schließlich muss nicht alles weg, was alt ist. Manche Dinge werden mit den Jahren sogar schöner.
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