Lebenslauf-Lügen – Viele flunkern bei Bewerbungen Ausbildung & Arbeit | 30.03.2025 | Till Neumann
Vielleicht doch ein bisschen aufpeppen?
Ich will die Stelle unbedingt. Also gebe ich mein Bestes, um mich außerordentlich gut zu präsentieren. Wird dabei auch mal übertrieben? Oder sogar gelogen? Ja, zeigt eine Umfrage des Karriereportals cvapp.de. Männer tun das häufiger als Frauen.
So mancher Arbeitsplatz ist in Deutschland bedroht. Teilweise durch die Übernahme von KI, teilweise durch wirtschaftliche Kürzungen. Aber wie weit gehen Bewerbende aus Baden-Württemberg, um sich eine Stelle zu sichern? Eine Umfrage zeigt, dass 60,22 Prozent der Bewerbenden zugeben, in ihrem Lebenslauf gelogen zu haben.
Herausgefunden hat das das Karriereportal cvapp.de. Es hat 3000 Deutsche befragt, ob und worüber sie in ihrem Lebenslauf gelogen haben. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Mehr als 60 Prozent der Befragten aus BaWü haben in ihren Lebensläufen gelogen. Das ist bundesweit der sechste Platz. Die häufigste Lüge in Baden-Württemberg betrifft die Fähigkeiten (76,19 Prozent). Der zweite Platz ist das aktuelle Gehalt (71,43 Prozent). Gefolgt von persönlichen Interessen (55,36 Prozent). Pikant: Männer lügen häufiger als Frauen. 70,96 Prozent geben an, geflunkert zu haben. Das sind 54 Prozent mehr als bei den Frauen.
Der Gedanke beim Flunkern: Arbeitgebende haben möglicherweise nicht immer die Ressourcen oder die Zeit, um die in jedem erhaltenen Lebenslauf aufgeführten Zeugnisse gründlich zu überprüfen. Manche Arbeitssuchende fühlen sich möglicherweise auch unter Druck gesetzt, qualifizierter zu erscheinen als sie es sind.
Unser f79-Tipp: Bleibt lieber bei der Wahrheit – und versucht, euch da zu bewerben, wo euer Lebenslauf passt. Der Jobstarter gibt euch Einblicke in spannende Berufe sowie Tipps und Tricks, wie die Karriereplanung klappen kann.
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