Hype und Kummer: Freiburger Durchstarter Kasi veröffentlicht „harddrive2024“ Musik | 21.11.2024 | Till Neumann
Machen zusammen in Freiburg Musik: Sänger Kasi (links) und Producer Antonius
Bis vor kurzem war Kasi noch Student an der Uni Freiburg. Dann ging die Karriere steil. Mit seinem Freiburger Producer Antonius trifft der gebürtige Frankfurter einen Nerv: Gefühlvollen Indie mit einer Prise Rap und vielen Storys über Liebeskummer und Downs schrauben die beiden in ihrer WG.
Jetzt ist Kasi auf Tour. Und hat die EP harddrive2024 vorgelegt. Mühelos füllt er damit Hallen wie das E-Werk Freiburg. Tickets zu bekommen, wird hier schwierig.
Sein Release zeigt, was Kasi kann: Im Opener „hausnummer_16_17“ erzählt er vom Abbrechen der Zelte und einem Neuanfang. „Ich geh nie wieder ans Handy, ich geh nur noch geradeaus“, singt er im typisch zerbrechlichen Kasi-Style. Dazu gibt’s Synthies, eine Gitarre und smooth treibende Drums.
Kasi versteht es, Einblicke in seine Seele zu geben. Auch auf „boys do cry“. Wieder geht es da um eine Liebe, die weg ist. Und der Song ist ein Link zum ersten Kasi-Antonius-Tune „Boys don’t cry“. Doch, hier darf geweint werden. Das kommt an – bei vielen weiblichen Fans.
harddrive2024 kann man durchhören. In den ruhigen Momenten. Aber in „mein herz setzt aus“, kann sogar getanzt werden. Und gelacht. Dazu gibt es zwei weitere Herzensthemen des Freiburger Durchstarters: Alkohol und Kippen.
Kasi
harddrive2024 (EP)
Indie
4 chilli-Schoten
Foto: © Luis-Frederik
„Geisteskranker Sprung“: Sänger Kasi über seinen kometenhaften Aufstieg









