Schleichende Inbesitznahme bei „Nach einer wahren Geschichte“ Kinonews | 17.05.2018 | Erika Weisser | 66 mal gelesen

Bestsellerautorin Delphine ist am Ende ihrer Kräfte. Sie will an den großen Erfolg ihres jüngsten Buchs anknüpfen und bald einen neuen Roman veröffentlichen, doch irgendwie klappt es nicht mit dem Schreiben, hat sie keine Idee. Möglicherweise hängt die Blockade mit dem gerade bearbeiteten Thema zusammen: ihre Mutter.

Doch darüber denkt
sie nicht nach, schleppt sich, um den Schein zu wahren, brav zu Lesungen und Sig­nierstunden. Dabei lernt sie eines Tages die charmante Elle kennen, die ihr Werk in- und auswendig zu kennen scheint, ansonsten aber nichts von sich offenbart. Delphine fasst Vertrauen zu der geheimnisvollen Frau, die bald eine Art Muse für die krisengeschüttelte Autorin wird.

Sie treibt sie zu neuen Gedankengängen an, steht ihr in allen Lebenslagen zur Seite und gibt sich notfalls gelegentlich sogar für sie aus. Als Delphine erkennt, dass die Ghostwriterin zusehends Besitz von ihr ergreift und ganz andere Pläne hat als sie selbst, ist es fast zu spät. 

Nach einer wahren Geschichte
Frankreich 2018
Regie: Roman Polanski
Mit: Emmanuelle Seigner, Eva Green u.a.
Verleih: Studiocanal
Laufzeit: 100 Minuten
Start: 17. Mai 2018
Trailer:

Foto: © Studiocanal