Peggy Guggenheim: Ein Leben für die Kunst
07.11.2016Die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim leistete einen großen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. mehr »
Die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim leistete einen großen Beitrag zur Kanonisierung moderner Kunstrichtungen wie Surrealismus, Kubismus oder Dadaismus. mehr »
Alle zwei Jahre vergibt die Freiburger Kant-Stiftung den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Immanuel-Kant-Weltbürgerpreis an „Persönlichkeiten, die sich mutig und unbestechlich für Frieden, Völkerverständigung und Rechtsstaatlichkeit einsetzen“, wie es in den Richtlinien des Kuratoriums heißt. mehr »
„Es gibt nur einen Weg, einen verheißungsvollen Traum in seiner Gänze zu bewahren: Man darf niemals versuchen, ihn zu verwirklichen. Ein verwirklichter Traum ist ein enttäuschender Traum. Diese Enttäuschung liegt im Wesen der Träume.“ Dieses Zitat aus Amos Oz’ autobiographischem Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ ist gleichsam das Leitmotiv der Verfilmung des Buchs, an die sich die US-Schauspielerin Natalie Portman in ihrem Regiedebüt gewagt hat. mehr »
Loïe Fuller war Tochter eines amerikanische Rodeoreiters – und eine der Pionierinnen des modernen Tanzes: Mit ihrem magischen, von meterlangen Seidenbahnen umwehten Serpentinentanz verzauberte sie das Publikum im Paris der Belle Époque, wurde zur berühmtesten Tänzerin des ausgehenden 19. Jahrhunderts, wurde wie ein heutiger Popstar bejubelt und wie eine märchenhafte Königin verehrt und hofiert. mehr »
Nach 15 Ehejahren beschließen Marie und Boris einvernehmlich, sich scheiden zu lassen. Doch Boris’ Einkommen reicht nicht für die Miete einer eigenen Wohnung, er muss vorerst in dem gemeinsamen Haus bleiben und zieht erst einmal auf die Couch im Wohnzimmer. Für die Zwillingstöchter Jade und Margaux ist das in Ordnung. mehr »
„Wir sind No Land’s People geblieben. Das ist unser Kismet“, sagt Susan Ferenz-Schwartz gleich zu Beginn des Films. Sie ist die Tochter des Pathologen Philipp Schwartz, der einst an der Frankfurter Universität forschte und lehrte – bis er 1933 zur Flucht ins Ausland gezwungen war: Er war Jude, deshalb drohten ihm Entlassung und Verhaftung. Und Schlimmeres. mehr »
Der Stoff ist möglicherweise so alt wie die Menschheit. Zumindest aber so alt wie die Aufteilung der Menschen in Reiche und Arme, in Mächtige und Ohnmächtige: Einer, der von Geburt zu den Habenichtsen gehört und es wegen eines unüberwindbaren Kastenwesens nie zu Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Ansehen bringen wird, geht einen Pakt mit dem Bösen ein, um unerreichbare Ziele zu erreichen. Aus Gier, aus Gerechtigkeitssinn, aus Liebe – die Motive der moralischen Grenzüberschreitung als Mittel zur Überwindung sozialer, angeblich gottgewollter Grenzen sind vielfältig. Das Ergebnis immer gleich: Verrohung, Grenzenlosigkeit, Untergang. mehr »
Wir wissen nicht erst seit heute, dass kein Mensch gleich ist wie ein anderer. Und es ist auch keine brandneue Neuigkeit, dass trotzdem alle Menschen gleich sind, gleich sein sollten in ihren Rechten, in ihren Chancen, in ihren Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten, ihre Träume zu verwirklichen. Dass es möglicherweise doch etwas gibt, das uns alle im tiefen Inneren verbindet, unabhängig von geografischer und sozialer Herkunft oder der Hautfarbe. mehr »
1897. In einem kleinen Provinz-Zirkus arbeitet der ehemalige Sklave Raphael, der als Urwaldwesen mit den Ängsten der einheimischen Bevölkerung vor dem Fremden spielt. Der weiße Clown Footit jedoch sieht die Chance, seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen: mehr »
Primus ist zwar eher allgemeiner Misanthrop als spezieller Rassist, doch für Ausländer hat er noch weniger übrig als für Einheimische. mehr »