26.03.2016
An ein umstrittenes Thema wagt sich der dänische Starregisseur Bille August in seinem neuen Film: Suizid bei unheilbarer Krankheit und die Hilfe, die dem hierzu Entschlossenen gewährt – oder eben verweigert – werden darf. In einer Art Kammerspiel zeichnet er die beiden letzten Tage einer ALS-Kranken, die mitten im Herbst mit ihrer Familie Weihnachten feiert – weil sie an den eigentlichen Weihnachtstagen nicht mehr in der Lage sein wird, aus dem Leben zu gehen, ohne ihre Angehörigen strafrechtlich zu belasten. mehr »
24.03.2016
Als Romanschriftsteller Theo von seiner Frau verlassen wird, sucht er bei seinem besten Freund Valentin Trost. In einer zwielichtigen Bar, wo ihm die Kellnerin unverhohlen Avancen macht. Valentin ermutigt Theo mit ziemlich derben Sprüchen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und die Frau mit nach Hause zu nehmen, als beste Medizin gegen Liebeskummer. mehr »
17.03.2016
Violette ist ziemlich erfolgreich in der Pariser Modebranche tätig – und ziemlich neurotisch. Allenthalben wittert sie ansteckende Krankheiten, sieht Katastrophen heranrollen, macht Mücken zu Elefanten. Die alleinstehende Mutter eines 19-Jährigen ist außerdem auf der Suche nach einem Mann, auch wenn sie sich nicht eingestehen will, dass sie mehr will als ein sexuelles Abenteuer. mehr »
09.03.2016
Es ist etwa 15000 Jahre her, da kam Europa allmählich unter der dicken Eisschicht hervor, die den Kontinent während der letzten Eiszeit zu weiten Teilen bedeckt hatte. Die ewige Kälte wich nach und nach dem Wechsel von warmen, heißen, kühlen und kalten Phasen – den Jahreszeiten. Dieser natürliche Klimawandel wirkte sich auch massiv auf die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt aus. Es entstand eine artenvielfältige Fauna und Flora; an die Stelle der schneebedeckten Landschaften traten bald üppige Wälder und nahrhafte Steppen, in denen die unterschiedlichsten Tiere ihre Lebensräume fanden. mehr »
08.03.2016
Geschichten von Loslassen und Weiterleben
Es gibt Filme, zu denen nichts gesagt werden muss. Die man einfach anschauen muss. Und wirken lassen. Zu diesen Filmen gehört Doris Dörries neue Produktion: Was da geschieht, ist kaum in Worte zu fassen, kann eigentlich nur nachgefühlt, mitgefühlt werden. Denn in der Kommunikation spielt die Sprache der Worte eine viel geringere Rolle als die Sprache der Mimik und Gestik. Und die ist besonders eindrücklich, ja, anrührend. Erzählt wird ist die Geschichte einer jungen Deutschen und einer alten Japanerin, die ein kleines Stück ihres Lebenswegs gemeinsam gehen. Und dabei große Veränderungen erleben. mehr »
07.03.2016
Power to change – die EnergieRebellion ist beim 5. Freiburger Umweltkonvent erstmals zu sehen.
Vor wenigen Tagen schreckte eine Meldung die Bewohner der Region auf: Im Jahr 2014 gab es in dem nur wenige Kilometer südlich Freiburgs auf der anderen Rheinseite gelegenen AKW Fessenheim offenbar einen Störfall, der von den französischen Behörden verschwiegen wurde und der wohl außer Kontrolle hätte geraten können. Seit längerem wird von hiesiger Seite gefordert, das elsässische AKW vom Netz zu nehmen; Präsident François Hollande will dies aber erst 2018 tun. mehr »
03.03.2016
Im Windschatten der Militärs, die 1976 eine blutige Diktatur in Argentinien errichteten und mindestens 30.000 Menschen entführten, bringt es eine Familie zu großem Reichtum – mit Geschäften, die denen der Machthaber ähneln. Im Schutz von Politik und Polizei betreibt der nach außen rechtschaffene, in seinem gutbürgerlichen Stadtteil in Buenos Aires hoch angesehene Clan-Patriarch Arquímedes Puccio Kidnapping, Lösegelderpressung und Mord. mehr »
01.03.2016
Frisch von der Berlinale, wo der Film seine Weltpremiere feierte, kommt „Das Tagebuch der Anne Frank“ am Donnerstag, 3. März in die deutschen und damit auch in die Freiburger Kinos. 71 Jahre nach Anne Franks Tod Anfang März 1945 ist erstmals eine deutsche Kinoproduktion zum Schicksal des jüdischen Mädchens entstanden, das wegen seiner Aufzeichnungen im Versteck vor den Nazis weltweit bekannt ist und Generationen von Schülerinnen und Schülern das Grauen der Gewaltherrschaft vor Augen führte. Bis heute.
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25.02.2016
„Nordsee von oben“ war gestern – 2011. Für ihren neuen Film sind Silke Schranz und Christian Wüstenberg an das andere Ende des Atlantischen Ozeans gereist: an das Kap der guten Hoffnung. Zwei Monate waren sie in Südafrika, Swaziland und Lesotho unterwegs, erlebten eine vielfältige Natur, faszinierende Tierwelten und höchst unterschiedliche menschliche Kulturen. Und hielten natürlich alles mit der Kamera fest. mehr »
25.02.2016
Fünf Schwestern, 17 Jahre ist die älteste, 11 die jüngste, tollen nach erfolgreich beendetem Schuljahr übermütig mit gleichaltrigen Jungs im Schwarzen Meer umher. Nicht weit vom Strand liegt das Dorf, in das sie kichernd und von Energie sprühend zurückkehren – und auf die versteinert wirkende Großmutter treffen, die ihnen doch bisher so viel Freiheit ließ. mehr »