Warteschleifen-Hit: 4 Fragen an Christoph Herko Musik | 11.09.2026 | Till Neumann
Eine Handwerkshymne als Telefonschleifen-Hit. Das ist dem Rapper Christoph Herko geglückt. Mit TöFs Rappelkiste macht er Musik für Kinder. Den Song hat er für einen Contest der HWK Freiburg geschrieben. Was dahintersteckt, erzählt er Till Neumann.
Heiko, warum hast du beim Contest mitgemacht?
Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Für meine Arbeit ist es immer hilfreich, durch einen Impuls von außen in einen kreativen Flow zu kommen. Die Preisgelder waren zweitrangig. Hauptintention war, Aufmerksamkeit für meine Band zu bekommen.
Wie ist es, Warteschleifen-Hits zu produzieren?
Mit dem Song in der Warteschleife zu landen, ohne beim Contest platziert worden zu sein, ist auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite wurde ich positiv überrascht. Der Song kommt gut an. Das freut mich.
Ist das eine Marktlücke?
Wohl nicht. Ich habe auch schon einen Song für eine Bäckerei am Bodensee geschrieben. Mein kreativer Umgang mit einer solchen Aufgabe führt immer zu einem innovativen Ergebnis. Ich suche Herausforderungen.
Gibst du mit dem Contest nicht auch deinen Namen für Werbung her?
Für das Handwerk oder eine Bäckerei einen Song zu schreiben, finde ich unproblematisch. Ganz im Gegenteil: Das Handwerk unterstütze ich sehr gerne. Ich zähle mich ein Stück weit selbst dazu, da ich in Zeiten KI-generierter Musik nochmal mehr mit meinem Handwerk überzeugen muss.
Foto: © Nikolai Olshanskii









