In & Out: Aperol schon vor Zwölf – Teures Schleckvergnügen Gesellschaft | 02.05.2026 | Michaela Moser

IN & OUT

Freiburg im Frühlingsmodus: Aperol schon am Vormittag, volle Plätze an der Dreisam läuft. Weniger nice: steigende Preise fürs Eis und kleinere Kugeln. Zwischen Dolce Vita und Realität zeigt sich, was gerade IN ist und was eher OUT. Trendcheckerin Michaela Moser zeigt’s.

IN – Aperol schon vor Zwölf

aperol

Sobald in Freiburg die ersten Sonnenstrahlen zwischen Münster und Dreisam auftauchen, gilt eine inoffizielle Regel: Aperol kennt keine Uhrzeit. Punkt elf, vielleicht auch halb elf – egal. Die Gläser leuchten orange, die Tische sind voll, und irgendwo sagt garantiert jemand „Man muss das Wetter ja nutzen“. Zwischen Vorlesung, Homeoffice und „nur kurz raus“ entsteht dieser ganz eigene Freiburger Lifestyle: halb Dolce Vita, halb Rechtfertigung. Und ehrlich: Wenn’s 16 Grad hat, fühlt sich selbst ein Dienstagvormittag plötzlich wie Urlaub an. Und der zweite Spritz wie eine ziemlich gute Idee.

OUT – Teures Schleckvergnügen

Eis

Die Eiskugel kratzt an der 2-Euro-Marke. In mehreren Freiburger Eisdielen kostet sie bereits zwei Euro – Tendenz steigend. Gründe sind höhere Löhne, teure Zutaten und die neue Verpackungssteuer. Doch der Preis ist nicht alles: Die Kugelgrößen variieren stark, teils gibt’s mehr Eis fürs Geld. Extras wie vegane Sorten oder glutenfreie Waffeln setzen Akzente. Auch Premiumsorten treiben den Preis weiter nach oben. Gleichzeitig reagieren einige Betriebe mit Mehrweg-Konzepten und neuen Becherlösungen. Somit bleibt Eis zwar der Frühlingsliebling – kostet aber inzwischen spürbar mehr.

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