Wirtschaft fährt auf – Sicht Neue IHK-Konjunkturumfrage business im Breisgau | 23.05.2026 | chilli

IHK-Stammsitz in Freiburg: Nach viereinhalb Jahren Umbau kann die Kammer Ende Juni zurückziehen. IHK-Stammsitz in Freiburg: Nach viereinhalb Jahren Umbau kann die Kammer Ende Juni zurückziehen.

Der Irankrieg und dessen Auswirkungen, etwa auf die Energiepreise, haben den Geschäftserwartungen der südbadischen Betriebe einen herben Dämpfer verpasst. Die zum Herbst aufkommenden Hoffnungen auf einen Aufschwung sind wieder eingetrübt. Das geht aus dem jüngsten Konjunkturbericht der IHK Südlicher Oberrhein (IHK) hervor.

„Die Geschäftserwartung von Januar ist die Geschäftslage von heute – und die ist nicht schlecht“, sagte Alwin Wagner, der Stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer. Zwar hätten sich die positiven Erwartungen aus der Herbstumfrage unter den Betrieben bewahrheitet und der Index der Geschäftslage seinen höchsten Stand seit Jahresbeginn 2024 erreicht. Der konjunkturelle Schub werde aber nun „durch den Irankrieg ausgebremst“. Die kriegsbedingt gestiegenen Energiepreise bereiteten der südbadischen Wirtschaft „große Sorgen“. 65 Prozent der Unternehmen gaben die Energiepreise als Hauptrisikofaktor für ihr Geschäft an. Dieser Faktor lag zu Jahresbeginn mit 40 Prozent noch auf dem vierten Platz und war nur zu Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine höher.

Beispielhaft berichtete Thomas Albrecht, Geschäftsführer des Metallbauers Hermann Blum GmbH in Gutach, dass er im Januar vom Zweischicht- auf Dreischichtbetrieb umgestellt habe, nun aber wieder auf zwei zurückfahren musste

Foto: © bar