Mundart: Nach de Wahle. Un dennoo? – Alemannisches von Stefan Pflaum STADTGEPLAUDER | 24.04.2026 | Stefan Pflaum
Der Mundart-Autor aus Schallstadt über Stimmen & Streit
D Wähler hen gwählt.
D Wahle sin gloffe.
D einde hen bigoscht nix z lache,
s Ergebnis isch ä bös Erwache.
D andre juble wie nit gscheit,
bis de Jubel ummekeit.
Wie s wittersch goht,
bliibt offe.
Wahlkampf un Regiererei
sin, des weiß mr, zweierlei.
Ei Partei het s vor de Wahl
noch zimlig bös verwitscht,
zack isch ruckzuck d Stimmezahl
blitzschnell aabeglitscht.
Un mr weiß, au s kleinscht Debakel
bliibt für langi Zit ä Makel.
Jetzt kummt s große Koaliere,
do kannsch au nomol verliere
oder gwinne, je nachdem,
Politik isch nit bequem,
Parteie stritte au intern
bsunders gern.
No gohts wittersch halt wie immer
un s wurd besser oder schlimmer.








