Wirksames Phytobiotikum – Pflanzenwissen 4Literatur & Kolumnen | 28.09.2026 | Nadja Pohl
Phytopraktikerin Nadja Pohl über eine südamerikanische Heilpflanze
Als „großes Siegeszeichen“ könnte man den wissenschaftlichen Namen, Tropaeolum majus, der Kapuzinerkresse übersetzen. Diesen Namen hat sie mit Blick auf ihre medizinische Wirkung wahrlich verdient! Die enthaltenen Senfölglykoside wirken sowohl gegen virale Infektionen als auch gegen Pilzerkrankungen und können wegen ihrer antibakteriellen Wirkung als „pflanzliches Antibiotikum“ eingesetzt werden. Darüber hinaus stimuliert die Kapuzinerkresse die körpereigene Immunabwehr. Einsatzgebiete sind insbesondere grippale Infekte, Atem-und Harnwegsinfekte sowie Infektionen mit Candida albicans.
Um eine leichte, auch vorbeugende, Wirkung zu erzielen reicht der Verzehr der rohen Blätter und Blüten. Diese können als essbare Dekoration zu deftigen Speisen gereicht oder in Salate gegeben werden.
Bei einem akuten Infekt sollte jedoch auf Fertigpräparate zurückgegriffen werden.
Mein Tipp: Die Heilkraft in Essig konservieren und täglich zu Salat genießen.









