Wildtiere in unserer Nachbarschaft STADTGEPLAUDER | 12.11.2022 | Michaela Moser

Fuchs Der Rotfuchs ist hauptsächlich nachts aktiv. Obwohl er zu den Allesfressern zählt, ernährt er sich überwiegend von tierischer Nahrung: Mäuse, Regenwürmer, kleine Säugetiere, Vögel, Eier, Insekten, aber auch Früchte und Beeren stehen auf seinem Speiseplan.

Wilde Vielfalt: Sie zählen zu den Raubsäugern und ihr Image ist nicht das beste – Fuchs, Dachs und Waschbären gelten als „Gewinner“ in der Tierwelt, die mit ihrer Fresslust das ökologische Gleichgewicht bedrohen. Sie werden gejagt und verfolgt, verdienen aber wie der Igel genaue Blicke: als faszinierende Lebenskünstler, die sich verändernden Umweltbedingungen anpassen und ihren Lebensraum auch in die Nähe der Menschen verlegen.

Der Waschbär ist ein guter Kletterer und lebt als Einzelgänger oder in lockeren Familiengruppen. Er ist eher ein Sammler als ein Jäger, seine Nahrung variiert je nach Jahreszeit zwischen Früchten, Getreide, Regenwürmern, Amphibien, Vögeln, Eiern, Kleinsäugern und Insekten.

Waschbär in Baum

Der Igel zählt Zusammen mit Maulwürfen und Spitzmäusen zu den Insektenfressern. Er lebt eigentlich am Waldrand, oft verlegt er jedoch seinen Lebensraum in Siedlungsnähe, wo er Nahrung und Unterschlupf findet.

Igel

Dachse legen ihre Bauten an Waldrändern, in Parks und Gärten oder entlang von Bahngleisen an. Sie ernähren sich von Regenwürmern und Mäusen, daneben auch von Früchten, Mais und anderem Getreide.

Dachs

Fotos: © iStock.com/Dgwildlife, stanley45, Kichigin, JMrocek