Pflanzenwissen: Roter Farbtupfer und Glücksbringer – Die Kräuterpädagogin Monika Wurft über den Roten Wiesenklee 4Literatur & Kolumnen | 20.08.2026 | Monika Wurft

Roten Wiesenklee

Seine roten Blüten zieren jede Wiese und verlocken nicht nur Hummeln und Schmetterlinge zur Ernte. Vielen ist er seit Kindertagen vertraut, und die meisten haben die roten „Kleebollen“ als kleine Nascherei auch schon ausgelutscht.

Der Rote Wiesenklee (Trifolium pratense) blüht unermüdlich von Mai bis in den Oktober hinein. Seine dreiteiligen Blätter und kugeligen roten Blütenköpfchen sind unverkennbar. Und wer dann noch ein vierblättriges Kleeblatt findet, darf sich als Glücks­pilz fühlen.

In den Fokus gerückt sind die Blüten des Roten Wiesenklees aufgrund ihrer Phytoöstrogene. Sie wirken sich bei Wechseljahrsbeschwerden positiv auf Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Erschöpfungszustände aus.

Zum krönenden Augenschmaus werden die roten Blütenköpfchen als Dekoration in Salaten, Suppen oder in einem süßen Kleeblütenaufstrich. Dazu eine Handvoll ausgezupfter Kleeblüten einfach unter weiche, mit Honig gesüßte Butter rühren. Geht schnell und ist so lecker.