FSB baut 259 Wohnungen: Stadtbau feiert Spatenstich für Uffhauser Karrée Bauen & Wohnen | 17.02.2023 | Philip Thomas
Zweieinhalb Mal so viel Platz: Aus 6000 alten Quadratmetern Wohnfläche an der Uffhauser Straße in Freiburg werden 15.700 neue.
Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) lässt an der Uffhauser Straße in Haslach 259 Wohnungen errichten. Davon 145 geförderte, 54 frei finanzierte und 60 Eigentumswohnungen. Der erste Bauabschnitt mit 130 Einheiten soll Ende 2024 bezugsfertig sein und 31 Millionen Euro kosten.
„In Haslach wird ein modernes und zukunftsfähiges Wohnquartier entstehen“, sagte Oberbürgermeister Martin Horn zur Eröffnung der Baustelle. Auf dem rund 1,5 Hektar großen Gelände, das außerdem an die Blauen-, Drei-Ähren- und Belchenstraße grenzt, baut die FSB 259 Wohnungen mit insgesamt 15.700 Quadratmetern.
Der frischgebackene kaufmännische Geschäftsführer Matthias Müller betonte: „Wir schaffen mit diesem wichtigen Bauprojekt bezahlbaren Wohnraum gerade auch für Menschen mit geringem Einkommen.“ Ein geförderter Quadratmeter im Karrée, rechnete der OB vor, würde heute 8,80 Euro Miete kosten. Im aktuellen Freiburger Mietspiegel 2023/24 ist das Gelände mit knapp 13 Euro gelistet.
Mit dem neuen Quartier entsteht mehr Wohnraum. „Die Anzahl der Wohneinheiten verdoppelt sich gegenüber dem Bestand“, erklärt Magdalena Szablewska, technische Geschäftsführerin der FSB. Abgerissen wurden dafür 142 Wohnungen mit im Schnitt 42 Quadratmetern und insgesamt knapp 6000 Quadratmetern. Modernisierungen der dreigeschossigen Bauten aus den 1950er-Jahren hatte die städtische Tochter aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen. Die Mieter haben laut FSB eine Rückzugsoption für das neue Quartier.
Die sechs neuen Gebäude, drei werden in Holzhybrid-Bauweise erstellt, stehen mit Effizienzhaus-Standard 55 im Plan und sollen mit Fernwärme versorgt werden. Auf den Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert. Unter den Häusern rechnet die FSB mit Platz für 149 Pkw und 550 Fahrräder. Die Pläne für die drei- bis sechsgeschossigen Bauten stammen aus der Feder des Architekturbüros Florian Krieger aus Darmstadt, das den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hatte.
Visualisierung: © luxfeld digital art – AB florian krieger









