Auftakt am Heger-Areal – Familienheim plant ersten Spatenstich in Umkirch business im Breisgau | 18.11.2025 | Philip Thomas
Frischzellenkur für die Gemeinde: In Umkirch entstehen 180 neue Wohnungen. 36 hat die Familienheim Freiburg
in diesem und einem weiteren Gebäude geplant.
In Umkirch hat die Erschließung des Heger-Areals begonnen. Bis zu 180 Wohnungen sind darauf geplant. Beginnen soll der Bau am westlichen Ortsrand der Gemeinde im kommenden Juni. Fünf verschiedene Bauträger und zwei private Eigentümer sind auf dem hektargroßen Grundstück aktiv.
Derzeit gibt es in Umkirch kaum freien Wohnraum, konstatiert Florian Müllerschön, Bauamtsleiter der Gemeinde mit knapp 5750 Einwohnern. Die Situation verbessern sollen rund 180 Wohneinheiten auf dem Heger-Areal. Auf dem Gelände aktiv sind die HGM Wohnbau, Familienheim Freiburg, Kirschner Wohnbau, die Projektgesellschaft H2 Umkirch sowie zwei private Grundstückseigentümer, so der Amtsleiter.
Die Baugenossenschaft Familienheim erhielt vergangenes Jahr den Zuschlag für ein entsprechendes Grundstück auf dem Areal am westlichen Ortsrand. Insgesamt 36 Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern sollen darauf entstehen. Unterm Strich soll durch die Häuser in hybrider Holz- und Stahlbauweise eine Wohnfläche von rund 3000 Quadratmetern entstehen.
Der Baubeginn ist für Juni des kommenden Jahres angepeilt. Die Wohnungen sollen im August 2028 übergeben werden. Wie hoch die Miete sein wird, ist laut Familienheim-Vorstand Anja Dziolloß noch nicht klar. Fest steht, dass die Genossen sich erneut um eine Förderung beim Erzbischöflichen Ordinariat bemühen wollen. Bei Erfolg würde ein Quadratmeter Wohnfläche mit drei Euro zehn Jahre lang ab Erstbezug bezuschusst werden.
Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Nettomiete bei den Genossen bei 7,48 Euro pro Quadratmeter. Das sind 31 Prozent weniger als im Freiburger Mietspiegel (10,81 Euro). Im Juli hatte Familienheim-Vorstand Christian Brokate angekündigt, dass die Genossenschaft ihre Neubauaktivitäten zunehmend aufs Umland konzentrieren werde. Als Gründe nannte Brokate hohe Baukosten sowie Vorschriften der Stadt Freiburg.
Illustration: © Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG








